Palmyra-Palme

Palmyra-Palme

Palmyra-Palme (lat. Borassus flabellifer) ist eine Obstpflanze aus der großen Palmenfamilie.

Beschreibung

Die Palmyra-Palme ist eine Gehölzpflanze, die bis zu zwanzig Meter hoch wird. Und wenn die Bedingungen für sein Wachstum besonders günstig sind, kann er bis zu dreißig Meter in die Höhe ragen. Jeder Baum ist mit bläulich-grünlichen Blättern und unglaublich dichten Kronen ausgestattet und seine Lebenserwartung übersteigt fast nie hundert Jahre. Sobald eine solche Palme aus einem Samen sprießt, wächst sie sofort extrem langsam, aber mit zunehmender Reife nimmt auch die Intensität ihres Wachstums zu.

Die Früchte der Palmyra-Palme haben einen Durchmesser von vier bis sieben Zentimetern. Äußerlich erinnern sie ein wenig an Kokosnüsse und sind oben mit einer eher eigenartigen Schale bedeckt, die entweder eine violette oder dunkelrote oder fast schwarze Farbe haben kann.

Wo wächst es

Die Palmyra-Palme stammt aus Sri Lanka und dem fernen Indien — dort wird sie seit jeher kultiviert, da ihr in diesen Staaten eine enorme wirtschaftliche Rolle zugeschrieben wird.

Bewerbung

Der Mensch verzehrt hauptsächlich die faserige Außenschicht der Frucht — sie wird frisch, aber auch gebraten oder gekocht gegessen. Und aus dem süßen Saft der Pflanze wird hervorragender Palmzucker hergestellt.

Allerdings wird diese Pflanze hauptsächlich zur Gewinnung eines sehr gesunden Getränks, „Toddy“, verwendet, das direkt aus den Stämmen gewonnen wird (in Analogie zum bekannten Birkensaft). Im Ayurveda gilt dieser Saft als sehr wirksames Mittel zur Heilung von Milz- und Lebererkrankungen.

Die Früchte dieser Kulturpflanze sind sehr reich an Mikroelementen und Vitaminen aller Art — dieser „Reichtum“ macht sie zu einem hervorragenden Mittel zur Heilung verschiedener Magen-Darm-Erkrankungen. Und ihre systematische Anwendung trägt dazu bei, nach einer schweren geistigen oder körperlichen Überlastung schnell wieder zu Kräften zu kommen.

Die Schale der Frucht ist reich an Anthocyanen, was sie zu einem äußerst wirksamen Mittel zur Vorbeugung von Krebs (insbesondere Brustkrebs) macht. Darüber hinaus wird es eine unschätzbare Hilfe bei der Heilung solcher Beschwerden sein.

Bis die Menschheit weder Medikamente noch einen Impfstoff gegen die unglücklichen Windpocken hatte, galten die saftigen Früchte und der Saft dieser Palme lange Zeit als das einzig wirksame Medikament gegen das durch diese Krankheit verursachte Fieber — die Temperatur der Erkrankten sank schnell und im Allgemeinen verlief der Genesungsprozess viel schneller.

Der regelmäßige Verzehr solch ungewöhnlicher Früchte trägt dazu bei, die Menge an weißem Ausfluss bei Frauen zu reduzieren. Darüber hinaus wirken diese Früchte gut gegen einen erhöhten Säuregehalt des Magensaftes sowie gegen verschiedene Verdauungsprobleme und Verstopfung.

Und die Blätter einer solchen Palme werden seit der Antike als Papier verwendet. Um Papier zu erhalten, werden sie getrocknet und geschnitten. Typischerweise kann ein Palmyrablatt bis zu vier Seiten Papyrus ergeben.

Die mit dornigen Stäben bedeckten Blätter eignen sich hervorragend als Zäune. Und wenn man die oberflächlichen Teile der Stängel entfernt, erhält man hervorragende Rohstoffe zum Weben von Seilen.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde diese Kultur erstmals in der Kosmetikindustrie eingesetzt — in den Oberflächenteilen der Stängel und in ihren Blättern wurden Substanzen gefunden, die zum Schließen der Poren beitragen.

Kontraindikationen

Für Palmyra-Palmenfrüchte gibt es keine besonderen Kontraindikationen, daher wäre es in diesem Fall ratsam, sich ausschließlich auf die individuelle Unverträglichkeit zu konzentrieren.

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