Judasbaum

Der Judasbaum (lateinisch: Cercis) ist eine wunderschöne, blühende Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Er wird auch als Judasbaum bezeichnet. Der Judasbaum wird oft auch Purpur-Rhododendron genannt. Das lateinische Wort „cercis“ bedeutet „Weberschiffchen“.
Beschreibung: Judasbäume sind wunderschön blühende, mittelgroße Laubbäume ode r-sträucher mit ausladenden Kronen, die oft einseitig oder unregelmäßig geformt sind. Ihre Stämme sind mit einer schwarzbraunen Rinde bedeckt, die zahlreiche Risse aufweist. An den Zweigen ist die Rinde bräunlich-grau, während sie an jungen Trieben meist glatt und leicht rötlich ist.
Die Blätter des Judasbaums sitzen an langen Blattstielen und können einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimetern erreichen. Alle Fiederblättchen sind nierenförmig, wechselständig, handförmig geadert und haben eine herzförmige Basis. Sie werden auch als Pseudosimplex bezeichnet — das Ergebnis der Verwachsung der oberen Fiederblättchenpaare in zusammengesetzten Blättern.
Die unregelmäßigen Blüten des Rotfarns (Cercis) besitzen schmetterlingsförmige Blütenkronen, die in Büscheln oder Trauben angeordnet und purpurfarben oder rosa sind. Diese Büschel und Trauben können sich sowohl in den Blattachseln als auch direkt an den Zweigen bilden.
Die Früchte des Rotfarns sind Hülsen mit vier bis sieben runden, länglichen Samen.
Die Gattung Rotfarn umfasst sechs bis zehn Arten — die Anzahl variiert je nach Quelle.
Verbreitung
Der Rotfarn ist am häufigsten im Transkaukasus, im Mittelmeerraum, in Nordamerika und in verschiedenen Regionen Asiens anzutreffen, insbesondere im Iran, in Afghanistan, Turkmenistan und im südlichen Pamir. Der östliche Mittelmeerraum gilt als Ursprungsgebiet dieses wunderschönen Baumes.
Verwendung
Der Rotfarn wirkt sowohl einzeln als auch in Gruppen gepflanzt, kombiniert mit verschiedenen Nadelgehölzen, vor denen er besonders im Frühling einen atemberaubenden Kontrast bildet! Diese Bäume lassen sich auch wunderbar mit anderen Pflanzen derselben Familie kombinieren, beispielsweise mit dem gleichzeitig blühenden Goldregen. Insgesamt wirkt der Cercis zu jeder Jahreszeit sehr imposant, auch im Winter, wenn anmutige Bohnenbüschel seine Zweige und Stämme schmücken.
In südlichen Regionen bildet der Cercis eine prächtige Zierhecke. Darüber hinaus wird diese Pflanze häufig entlang von Wegen angepflanzt.
Anbau und Pflege
Alle Cercis-Sorten sind sehr wärmeliebend und sollten daher in voller Sonne und auf gut durchlässigen, kalkhaltigen Böden angebaut werden. Diese Schönheit gedeiht besonders gut an der Südseite von Häusern oder an den Südhängen von Hügeln. Aber der Bereich muss zuverlässig vor Zugluft geschützt sein! Sie sollten Cercis nicht in unmittelbarer Nähe von schnell wachsenden und zu großen Pflanzen pflanzen — mit der Zeit beginnen stärkere Pflanzen, sie aktiv zu unterdrücken.
Bewässert wird Cercis nur bei einsetzender Trockenheit und auch dann nur bei Bedarf, da sich diese Pflanze durch eine recht hohe Trockenresistenz auszeichnet. Und die Düngung mit organischen Düngemitteln erfolgt nur einmal im Jahr, idealerweise im Mai.
Cercis wird hauptsächlich durch Samen vermehrt, die Entwicklung seiner Sämlinge erfolgt jedoch sehr langsam. Und was noch wichtiger ist: Junge Exemplare brauchen für den Winter eine gute Isolierung. Darüber hinaus ist in manchen Fällen ein Formschnitt erforderlich — es wird empfohlen, nur die jungen Triebe zu beschneiden, die in keiner Weise zur korrekten Kronenbildung beitragen. Ausgewachsene Zweige werden nur dann abgeschnitten, wenn dies unbedingt erforderlich ist.
BOHNEN auf einem BAUM — CERCIS canadensis (Judasbaum). Alles rund um die Pflege.




