Filzklette

Die Filzklette gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihr lateinischer Name lautet Arctium tomentosum Mill.

Der lateinische Name der Familie der Filzklette ist Asteraceae Dumort.

Beschreibung der Filzklette

Die Filzklette ist eine zweijährige krautige Pflanze mit einer langen, dicken Pfahlwurzel. Ihr Stängel ist aufrecht und gefurcht, im oberen Bereich verzweigt und erreicht eine Höhe von 60 bis 180 Zentimetern. Die Blätter sind eiförmig-herzförmig und gestielt, wobei die oberen Blätter eiförmig-länglich und unterseits graufilzig behaart sind. Die Blüten sind zwittrig, röhrenförmig, dunkelviolett und stehen in kugeligen Köpfchen mit einem Durchmesser von etwa 15 bis 25 Zentimetern. Diese Köpfchen bilden doldenartige Blütenstände an der Stängelspitze. Die Hochblätter sind spinnwebartig, während die inneren Blätter an der Spitze gekerbt oder gestutzt, zugespitzt und purpurfarben sind. Die Früchte der Klette sind leicht runzelige, längliche, braune, gerippte und abgeflachte Achänen. Diese Achänen besitzen einen Pappus aus kurzen, rauen Borsten.

Die Blütezeit der Klette beginnt im Juli und endet im August. In freier Natur kommt diese Pflanze in ganz Europäisch-Russland, Sibirien, der Ukraine, Kasachstan, Weißrussland und Zentralasien vor. Als invasive Art ist sie im Fernen Osten anzutreffen. Sie bevorzugt nährstoffreiche Böden, Müllhalden, Flussufer, Waldränder und Erlenhaine.

Beschreibung der medizinischen Eigenschaften der Klette

Die Filzklette besitzt wertvolle medizinische Eigenschaften. Diese werden den Wurzeln der Pflanze zugeschrieben, die Proteine, Inulin, Tannine und fettähnliche Substanzen, ätherisches Öl, Sitosterol, Sigmasterol, Palmitin- und Stearinsäure, Harze sowie ein Alkaloid mit antitumoraler Wirkung enthalten. Die Blätter der Filzklette enthalten ätherisches Öl, Tannine, Schleimstoffe und Ascorbinsäure, während die Samen das Glykosid Arctiin enthalten. Bemerkenswert ist, dass die Filzklette bereits seit der Antike als Heilpflanze bekannt ist.

Die Wurzeln dieser Pflanze werden als schweißtreibendes und harntreibendes Mittel sowie zur Behandlung von Rheuma und Gicht eingesetzt. Aufgüsse und Abkochungen dieser Pflanze werden zur Verbesserung des Stoffwechsels und zur Behandlung von chronischer Gastritis, Ödemen, Nierensteinen, Magengeschwüren, Prostatitis, Magenkrebs, eitrigen Hautläsionen, Diabetes, Furunkeln, Ringelflechte, Krätze, Seborrhö, Geschwüren, Prellungen, Akne, juckenden Hautausschlägen und Ekzemen eingesetzt. Frische, zerstoßene Blätter oder deren Saft werden zur Behandlung von Schnittwunden, eitrigen Wunden, Verbrennungen, Geschwüren und Abszessen empfohlen. Ein Absud aus den Samen dieser Pflanze sollte bei chronischer Verstopfung angewendet werden. Klettenwurzelöl ist ein sehr beliebtes Mittel zur äußerlichen Anwendung, das das Haarwachstum fördert und das Haar stärkt. Klettenwurzelöl ist ein Aufguss aus Klettenwurzel in Oliven-, Mandel- oder Pfirsichöl. Antworten auf Instagram-Fragen #1

Klette (Tomentosa)

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