Jicama

Jicama (Pachyrhizus erosus) ist eine Gemüsepflanze; eine krautige Kletterpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler.
Sie ist in Süd- und Mittelamerika sowie in den tropischen Wäldern Süd- und Südostasiens heimisch. In Ländern mit heißem Klima wird sie als Nahrungspflanze angebaut.
Pflanzenmerkmale
Jicama ist eine bis zu 4–5 m lange Kletterpflanze mit einer runden Wurzel, die bis zu 20 kg wiegen kann. Die Wurzelhaut ist gelblich und relativ dünn. Angeschnitten ist die Wurzel cremeweiß und duftet süß nach Apfel. Die Blüten sind gelb. Die Frucht ist eine Schote, die das Gift Rotenon enthält. Die Schoten sind nicht zum Verzehr geeignet.
Jicama wird hauptsächlich in Ländern mit warmem Klima angebaut, in denen die Nachttemperaturen zwischen 18 und 22 °C und die Tagestemperaturen zwischen 30 und 40 °C liegen. Früher wurde Jicama ausschließlich in Amerika angebaut. Heute wird sie auch in China, Nigeria und auf den Philippinen angebaut.
Verwendung
Die Wurzeln werden roh oder mit Salz, rotem Pfeffer und Zitronensaft verzehrt. Jicama wird häufig für Suppen, Salate, Aufläufe, Vorspeisen, Hauptgerichte und Soßen verwendet. Jicama kann auch eingelegt und getrocknet werden. Die Lagerung von Jicama ist schwierig; sie hält sich im Kühlschrank nur 2–3 Wochen.
Jicama ist ein gesundes Wurzelgemüse mit einem hohen Gehalt an Ballaststoffen, Fruktose, Inulin und Mineralstoffen (Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Mangan, Phosphor, Zink, Eisen, Selen, Kupfer und Mangan). Zusätzlich zu diesen Nährstoffen ist Jicama reich an Vitaminen wie A, B1, B2, B3, B4, B5, B6, C, E und K. Spuren von Proteinen und Lipiden sind ebenfalls enthalten. Jicama-Samen werden zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung von Hautkrankheiten verwendet.
Allgemeine Informationen zum Anbau
Leider sind die Informationen zum Anbau dieser Pflanze äußerst begrenzt, was wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass ihr Anbau in Russland schwierig ist. Jicama ist eine wärmeliebende Pflanze; sie gedeiht und produziert gute Knollen nur an offenen, sonnigen und windgeschützten Standorten. Lehmige und sandige Lehmböden mit einem neutralen pH-Wert sind optimal für Jicama. Jicama-Pflanzen vertragen keine stark sauren, staunassen, sumpfigen oder salzhaltigen Böden. Sie sind frosttolerant.
Jicama wird über Knollen vermehrt. Samen werden nicht verwendet, da diese nach 4–5 Stunden ihre Keimfähigkeit verlieren. Die Pflege ist standardmäßig: Unkraut jäten, gießen, den Boden auflockern und mit Mineraldünger düngen. Eine Stütze ist unerlässlich.



