Majoran

Majoran ist eine mehrjährige krautige Pflanze der Gattung Oregano, die zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) gehört. Im Nahen Osten wird Majoran manchmal auch Za“atar genannt.
Merkmale der Kultur
Majoran ist als wärmeliebende Pflanze einzustufen. Heute gibt es zwei Arten dieser Kulturpflanze: Blatt- und Blütenmajoran. Blumenmajoran ist eine einjährige Pflanze mit kleiner Statur. Grundsätzlich ist diese Kultur in Mitteleuropa weit verbreitet: Hier wächst Majoran in Gewächshäusern und Gewächshäusern. Blattmajoran ist ein mehrjähriger Strauch, der in südlichen Ländern wächst. Diese Sorte hat ein ausgeprägtes Aroma.
Es wird angenommen, dass Majoran erstmals im Mittelmeerraum und in Kleinasien vorkam. Majoran wurde im 16. Jahrhundert in den europäischen Teil des Kontinents gebracht und wird seitdem in großem Umfang als Gewürz verwendet. Das Aroma von Majoran ist bitter-scharf, leicht kampferig und süß mit einem Hauch von Würze.
Die wohltuenden Eigenschaften von Majoran werden durch die darin enthaltenen ätherischen Öle erklärt. Darüber hinaus ist Majoran reich an Rutin, Pektin, Pentosanen, Tanninen und Vitamin C.
Ätherisches Öl wird aus Majoran gewonnen — eine solche Flüssigkeit hat eine hellgelbe Farbe oder ist völlig farblos. Dieses Öl hat ein sehr anhaltendes und angenehmes Aroma. Gleichzeitig enthält Majoran gerade während seiner üppigen Blütezeit die maximale Ölmenge.
Verwendung und wohltuende Eigenschaften
Was die medizinischen Eigenschaften von Majoran betrifft, so wurde Majoran bereits im antiken Griechenland zur Verbesserung der Stimmung von Kämpfern vor dem Kampf und zur Behandlung verschiedener Nervenkrankheiten eingesetzt. Majoran hat eine tonisierende, antiseptische und antikatarrhalische Wirkung. In der Volksmedizin wird Majoran zur Behandlung von Skorbut sowie einigen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes eingesetzt.
Majoran kann den Menstruationszyklus normalisieren und zur Verbesserung der Verdauungsprozesse beitragen. Majoran kann Rheuma behandeln und wird häufig als Diuretikum eingesetzt. Zur Behandlung von Schnupfen bei Kindern werden aus dieser Pflanze medizinische Salben hergestellt. Die Wirkung des Antiseptikums erklärt sich durch den hohen Gehalt an organischen Säuren. Majoran ist nützlich bei Diabetes, Leber- und Nierenerkrankungen und sollte auch nach einem Herzinfarkt verwendet werden.
Auf der Basis von Majoran werden Produkte hergestellt, die helfen, Entzündungen der Mundhöhle zu lindern und Zahnfleischbluten zu heilen. Darüber hinaus hilft Tee aus dieser Kultur auch dabei, solche Probleme zu beseitigen.
Was Majoran als Gewürz angeht, ist es dasjenige, das Gerichten ein erstaunliches Aroma verleihen kann. Majoran kann buchstäblich überall zum Kochen verwendet werden: Fleisch, Fisch, Suppen und Gemüsegerichte. Manchmal wird Majoran auch Weinen und anderen Getränken zugesetzt.
Aus Majoran kann man auch einen besonderen Essig herstellen. Dies geschieht wie folgt: Die Blätter dieser Kulturpflanze werden mindestens eine Woche lang mit gewöhnlichem Essig beträufelt.
Majoran kann die schnellere Aufnahme von fetthaltigen Lebensmitteln erheblich unterstützen und wird daher häufig schweren Lebensmitteln zugesetzt: Schweinefleisch, hausgemachten Würstchen, fetten Würstchen und Würstchen. Natürlich lässt sich Majoran ganz nach dem eigenen Geschmack mit anderen Gewürzen und Gewürzen kombinieren. Von der Zugabe größerer Mengen Majoran zum Essen ist jedoch abzuraten, da sonst das übermäßige Aroma dieses Gewürzes mit seiner Intensität alle anderen Gerüche überdecken kann. Darüber hinaus ist aus gesundheitlichen Gründen von einer besonders aktiven Anwendung von Majoran abzuraten. Während der Schwangerschaft sollte diese Kultur beispielsweise mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Bei übermäßigem Verzehr kann es zu starken Kopfschmerzen und einer allgemeinen Depression des Körpers kommen.
Damit das erstaunliche Aroma dieses Gewürzes lange in seiner ursprünglichen Form erhalten bleibt, sollte Majoran ausschließlich in luftdichten Behältern gelagert werden.






