Rambutan

Der Rambutan (lateinisch: Nephelium lappaceum) ist ein tropischer Obstbaum aus der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae).
Beschreibung: Der Rambutan ist ein meist immergrüner Baum mit einer ausladenden, üppigen Krone, der eine Höhe von bis zu 25 Metern erreichen kann. Die durchschnittliche Höhe liegt zwischen vier und sieben Metern. Die paarig gefiederten Blätter bestehen aus zwei bis acht eiförmigen, ledrigen Fiederblättchen.
Die winzigen Rambutanblüten stehen in stark verzweigten Blütenständen an den Zweigspitzen.
Die ovalen oder runden Früchte, die drei bis sechs Zentimeter groß sind, wachsen in Büscheln mit bis zu 30 Früchten. Während der Reife verfärben sich die Früchte zunächst von Grün über Gelborange zu einem leuchtenden Rot. Alle Früchte sind von einer relativ dicken Schale umgeben, die sich leicht vom Fruchtfleisch löst. Die Schale der Rambutanfrucht ist dicht mit recht zähen, hakenförmigen Haaren in hellen oder dunklen Brauntönen bedeckt, die oft bis zu zwei Zentimeter lang werden.
Das Fruchtfleisch der Rambutanfrucht ist sehr aromatisch, gelatineartig und süß-sauer. Sein Geschmack erinnert an grüne, süße Weintrauben. Das Fruchtfleisch kann leicht rötlich oder weiß sein. Die ovalen, recht großen, bräunlichen Samen erreichen oft eine Länge von drei Zentimetern.
Rambutan hat eine Vielzahl von Unterarten — er kann sowohl immergrün als auch laubabwerfend sein, und seine Früchte können entweder frucht- oder beerenförmig sein.
Vorkommen: Rambutan ist eine in Südostasien beheimatete Pflanze und wächst daher hauptsächlich in Ländern dieser Region. Er ist auch in Malaysia, Thailand und sogar im weit entfernten Indonesien recht verbreitet. Rambutan ist gleichermaßen beliebt in der Karibik, Mittelamerika, im sonnigen Australien und im heißen Afrika. Die größten Plantagen befinden sich auf den Philippinen, in Indonesien, Indien, Sri Lanka und Kambodscha.
Rambutan ist eine der beliebtesten Früchte Thailands. Die Thailänder erzählen viele schöne Legenden über diese Frucht und feiern im August sogar ein ihr gewidmetes Fest.
Verwendung: Rambutanfrüchte werden hauptsächlich frisch verzehrt. Sie werden aber auch häufig in Zucker eingelegt. Rambutan ist sehr reich an Niacin, Proteinen, Kohlenhydraten, verschiedenen Spurenelementen und Vitamin C.
Rohe Rambutansamen sind giftig, geröstet jedoch essbar. Das Öl aus diesen Samen wird häufig zur Kerzen- und Seifenherstellung verwendet.
Blätter, Rinde und Wurzeln dieser Pflanze werden häufig zum Färben von Textilien und in der Volksmedizin eingesetzt. In Malaysia ist die getrocknete Rinde des Baumes in nahezu jeder Apotheke erhältlich.
Rohe Früchte eignen sich hervorragend zur Behandlung von Durchfall und Ruhr. Das duftende Fruchtfleisch der Rambutan fördert die Verdauung und wirkt beruhigend auf entzündete Därme. In vielen Ländern wird die Frucht auch als Wurmmittel verwendet. Aus den Blättern dieses erstaunlichen Baumes werden Umschläge hergestellt, die Kopfschmerzen lindern.
Anbau
Rambutan lässt sich leicht als Zimmerpflanze anbauen. Die ideale Temperatur liegt bei 18–20 Grad Celsius, und die Lichtverhältnisse sollten denen tropischer Standorte entsprechen, d. h. die Pflanze benötigt etwa gleich viel Licht und Dunkelheit (ca. 12 Stunden).
RAMBUTAN-Saft! Habe meine Handtasche in die Waschmaschine geworfen! Armer Entsafter! Alex Boyko
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