Echinopsis

Echinopsis (lateinisch: Echinopsis) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). In freier Natur wächst Echinopsis in Brasilien, Uruguay, Paraguay, Bolivien und Argentinien.

Der Name wurde 1737 von Carl von Linné vorgeschlagen.

Kulturelle Merkmale

Echinopsis ist einer der häufigsten Kakteen. Junge Echinopsis-Pflanzen sind kugelförmig, werden aber mit zunehmendem Alter leicht länglich und zylindrisch oder säulenförmig. Der Stamm ist dunkelgrün, symmetrisch, glatt und glänzend mit scharfen, gleichmäßigen Rippen. Die Areolen sind groß, mit kurzen Haaren bedeckt und gleichmäßig verteilt. Die Stacheln sind steif, kurz bis mittellang.

Das Wurzelsystem ist robust und horizontal. Die Blüten sind groß, trichterförmig und erreichen einen Durchmesser von 10–15 cm mit sieben Blütenblattreihen. Die meisten Sorten und Hybriden duften angenehm. Die Blütenröhre ist behaart. Die Blütezeit ist kurz und dauert maximal drei Tage, abhängig von der Temperatur. Die Früchte sind eiförmig. Die Samen sind glatt, glänzend und schwarz und erreichen einen Durchmesser von 0, 1–0, 2 cm.

Die Echinopsis ist eine lichtliebende Pflanze, die gut auf Fensterbänken und in hellen Räumen gedeiht. Direkte Sonneneinstrahlung verträgt sie nicht, jedoch etwas davon. Die optimale Temperatur liegt im Sommer bei 22–27 °C und im Winter bei 10–12 °C. Die Luftfeuchtigkeit ist für die Echinopsis nicht entscheidend; sie wächst und gedeiht problemlos in trockenen Räumen.

Im Frühling und Sommer benötigt die Echinopsis nur selten Wasser. Gießen Sie, sobald die oberste Erdschicht im Topf trocken ist. Im Winter, wenn die Temperaturen 10–15 °C erreichen, sollte die Pflanze nicht oder nur sehr selten gegossen werden. Düngen Sie einmal im Monat, ausschließlich während der Wachstums- und Blütezeit. Verwenden Sie spezielle Kakteendünger. Düngen Sie nicht im Winter.

Echinopsis-Kakteen sind resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Sie werden selten von Schildläusen, Wollläusen und Spinnmilben befallen. Werden sie nicht optimal gepflegt, sind sie anfällig für folgende Krankheiten: Rost, Wurzelfäule, Krautfäule, Trockenfäule und verschiedene Fleckenkrankheiten.

Vermehrung und Umtopfen

Echinopsis-Kakteen werden durch Samen und Ableger älterer Pflanzen vermehrt. Die Samen werden im Frühjahr in Töpfe mit einem feuchten Substrat aus Laubkompost, fein zerkleinerter Holzkohle und gut gewaschenem Flusssand im Verhältnis 1:1, 2:1 ausgesät. Vor der Aussaat werden die Samen einige Stunden in warmem Wasser eingeweicht. Bis zur Keimung werden die Sämlinge bei einer Temperatur von 17–20 °C gehalten, gut belüftet und regelmäßig mit warmem, abgestandenem Wasser besprüht.

Zur Vermehrung durch Ableger wird das Pflanzgut von der Mutterpflanze getrennt, einige Tage getrocknet und in feuchten, feinkörnigen Sand gepflanzt, bis es Wurzeln schlägt. Echinopsis-Kakteen werden alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr umgetopft. Zum Umtopfen empfiehlt sich die Verwendung flacher Töpfe mit einem Kakteensubstrat mit einem pH-Wert von 6. Der Topfboden muss über eine gute Drainage verfügen. Gießen Sie die Pflanzen nach dem Umtopfen 6–8 Tage lang nicht, um Wurzelfäule zu vermeiden.

Häufige Arten

*Echinopsis oxigona (lateinisch: Echinopsis oxigona) ist eine Art, die sich durch Pflanzen mit kugelförmigen Stängeln von 5–25 cm Durchmesser auszeichnet. Die Rippen sind abgerundet und oft warzig. Eine einzelne Pflanze kann 8 bis 14 Rippen aufweisen. Die Areolen sind leicht vertieft und weiß. Die Dornen sind dick, nadelförmig und weiß. Die Blüten können rosa oder rosarot sein und bis zu 22 cm lang werden. Die Früchte sind eiförmig, grün und bis zu 2 cm im Durchmesser. *Echinopsis eyriesii (lateinisch: Echinopsis eyriesii) ist eine Art, die sich durch dunkelgrüne Stängel mit 11–18 abgerundeten Rippen auszeichnet. Die Dornen sind pfriemenförmig und aufgrund der flauschigen, weißlichen Knubbel auf den Areolen kaum sichtbar. Die Blüten sind weiß oder zartrosa, oft mit einem dunkelrosa Streifen in der Mitte des Blütenblatts.

*Echinopsis tubiflora (lateinisch: Echinopsis tubiflora) ist eine Art, die sich durch grüne, zylindrische Stängel mit 11–12 markanten Rippen auszeichnet. Die Areolen sind weiß, grau oder schwarz. Die Stacheln sind gelb mit einer dunklen Spitze. Die Blüten sind trichterförmig, weiß und erreichen einen Durchmesser von 10 cm.

*Echinopsis ancistrophora (lat. Echinopsis ancistrophora) ist eine Art mit kugelförmigen, abgeflachten, grünen Stängeln. Die Rippen weisen markante Warzen auf. Die Areolen sind hell und tragen 3–10 flexible, abstehende, weiße Stacheln von 1, 5 cm Länge. Die Blüten sind weiß, rosa oder rot, erreichen einen Durchmesser von 10–15 cm und sind duftlos. Die Früchte sind grün oder grünlich-violett und haben einen Durchmesser von 1 cm.

Wie bringt man einen Kaktus zum Blühen? Echinopsis. Madrid, Spanien.

Echinopsis echinopsis

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