Wintergrün


Wintergrün (lat. Gaultheria) ist ein immergrüner Strauch aus der Familie der Heidekrautgewächse. Andere Namen sind Gautheria oder Gaulteria. Die Gattung umfasst etwa 170 Arten, anderen Quellen zufolge sind es 180 Arten.
Die Gattung wurde zu Ehren des französischen Botanikers, Zoologen und Arztes Jean-François Gautier benannt. In der Natur kommen Vertreter der Gattung in den Ländern Süd- und Nordamerika, Australien, Neuseeland und Asien vor. Früher wurde Wintergrün der Gattung Pernetti zugeordnet, später wurden jedoch beide Gattungen zusammengefasst. In Russland werden nur sieben Kulturarten angebaut.

Häufige Typen und ihre Eigenschaften

* Wintergrün (lat. Gaultheria procumbens) — die Art wird durch niedrig wachsende Halbsträucher repräsentiert, die kriechende Triebe bilden. Die Blätter sind sattgrün, rund, glänzend und bis zu 4 cm lang. Die Blüten sind einzeln, weiß und krugförmig. Die Früchte sind rot, ungenießbar und haben einen Durchmesser von bis zu 10 mm. Wintergrün blüht von Mai bis September (abhängig von den klimatischen Bedingungen). Die Früchte fallen erst im nächsten Frühjahr. Die Art ist winterhart und unterscheidet sich von anderen Arten durch ihr ausgeprägtes Aroma. Heimat — Nordamerika. In der Natur kommt es in Büschen und Mischwäldern vor.
*Gaultheria trichophylla (lat. Gaultheria trichophylla) — die Art wird durch niedrig wachsende Sträucher mit länglichen oder elliptischen graugrünen Blättern von bis zu 10 mm Länge repräsentiert. Die Blüten sind glockenförmig, leicht herabhängend, bis zu 4 mm lang und rosa gefärbt. Die Früchte sind blau oder blau, kugelförmig. Sie ist nicht winterhart und wird in südlichen Ländern angebaut. Als Heimat der Art gelten der Himalaya und Westchina.
*Gaultheria adenothrix (lat. Gaultheria adenothrix) — die Art wird durch bis zu 30-35 cm hohe Sträucher repräsentiert. Die Blätter sind ledrig, oval, auf der Oberseite kahl und am Rand gesägt. Die Blüten sind klein, einzeln oder in Dreiergruppen gesammelt und haben eine weiße oder weißlich-rosa Farbe. Die Frucht ist rot, rund und mit Drüsen bedeckt. Die Art ist relativ winterhart. Die Heimat ist Japan.

Wachstumsbedingungen

Wintergrün wächst sowohl an schattigen als auch an sonnigen Standorten gut. Vorzugsweise saure und torfige Böden. Eine Verdichtung der Deckschicht und das Vorhandensein von Kalk sind unerwünscht. Es ist wichtig zu bedenken, dass der Bodenfaktor eine wichtige Rolle für das Pflanzenwachstum spielt. Wintergreen verträgt keine feuchten Böden, da sonst das Wurzelsystem zu faulen beginnt und die Pflanze stirbt.
Der Standort für Wintergrün sollte gut durchlässig sein. Zerkleinerte Ziegelsteine, Kiesel oder anderes Material eignen sich zur Drainage. Die optimale Drainageschicht beträgt 10–15 cm. Torf kann auf die Drainageschicht gegeben werden; er lockert den Boden und erhöht dessen Säuregehalt, was für die Pflanze lebenswichtig ist. Alternativ kann eine Erdmischung aus Flusssand, Torf und Nadelbaumerde im Verhältnis 1:3:2 verwendet werden.
Vermehrung und Pflanzung
Wintergrün lässt sich durch Samen, Absenker und Stecklinge vermehren. Letztere Methode ist am effektivsten und erhält zudem die Eigenschaften der Mutterpflanze. Andere Methoden sind arbeitsintensiver und erfordern mehr Zeit und Mühe. Bei der Vermehrung durch Absenker wird der untere Trieb der Pflanze zur Bodenoberfläche gebogen, fixiert und mit Erde bedeckt. Die Absenker werden im Frühjahr gelegt, und im Herbst werden die bewurzelten Stecklinge von der Mutterpflanze getrennt und an ihren endgültigen Standort verpflanzt. Bis die Stecklinge ein gesundes und gut entwickeltes Wurzelsystem ausgebildet haben, müssen sie regelmäßig gegossen werden.
Stecklinge werden im Sommer oder Herbst geschnitten. Dazu werden halbverholzte Triebe abgetrennt, mit Wachstumsförderern behandelt und in ein Torf-Sand-Gemisch gepflanzt. Bis zur Bewurzelung werden die Stecklinge mit Frischhaltefolie abgedeckt, regelmäßig belüftet und mit warmem Wasser besprüht. Sämlinge und anderes Pflanzgut werden in Gruppen mit einem Abstand von 25–35 cm gepflanzt. Das Pflanzloch sollte etwa 30–40 cm tief sein und eine gute Drainageschicht am Boden aufweisen.

Pflege: Die Pflanzen benötigen regelmäßige Düngung mit mineralischen Düngemitteln. Nitroammophoska eignet sich hierfür ideal (150 g pro m²) oder „Kemira-Universal“ (100 g pro m²). Gießen Sie regelmäßig, mindestens zweimal im Monat, mit 5–7 Litern pro Pflanze. Bei längerer Trockenheit sollten die Pflanzen besprüht werden, jedoch nur abends, um Verbrennungen zu vermeiden.

Unkraut jäten und den Boden auflockern sind für die Pflege von Wintergrün gleichermaßen wichtig, wobei das Auflockern nur oberflächlich erfolgen sollte. Im zeitigen Frühjahr (bevor die Triebe austreiben) werden die Triebe zurückgeschnitten. Dabei ist es wichtig, abgestorbene Triebe systematisch zu entfernen. Im Winter werden die Pflanzen mit Holzschnitzeln oder Torf gemulcht.
Wintergrün
Wintergrün

Wintergrün (lat. Gaultheria) ist ein immergrüner Strauch aus der Familie der Heidekrautgewächse. Andere Namen sind Gautheria oder Gaulteria. Die Gattung umfasst etwa 170 Arten, anderen Quellen zufolge sind es 180 Arten.

Die Gattung wurde zu Ehren des französischen Botanikers, Zoologen und Arztes Jean-François Gautier benannt. In der Natur kommen Vertreter der Gattung in den Ländern Süd- und Nordamerika, Australien, Neuseeland und Asien vor. Früher wurde Wintergrün der Gattung Pernetti zugeordnet, später wurden jedoch beide Gattungen zusammengefasst. In Russland werden nur sieben Kulturarten angebaut.

Häufige Typen und ihre Eigenschaften

* Wintergrün (lat. Gaultheria procumbens) — die Art wird durch niedrig wachsende Halbsträucher repräsentiert, die kriechende Triebe bilden. Die Blätter sind sattgrün, rund, glänzend und bis zu 4 cm lang. Die Blüten sind einzeln, weiß und krugförmig. Die Früchte sind rot, ungenießbar und haben einen Durchmesser von bis zu 10 mm. Wintergrün blüht von Mai bis September (abhängig von den klimatischen Bedingungen). Die Früchte fallen erst im nächsten Frühjahr. Die Art ist winterhart und unterscheidet sich von anderen Arten durch ihr ausgeprägtes Aroma. Heimat — Nordamerika. In der Natur kommt es in Büschen und Mischwäldern vor.

*Gaultheria trichophylla (lat. Gaultheria trichophylla) — die Art wird durch niedrig wachsende Sträucher mit länglichen oder elliptischen graugrünen Blättern von bis zu 10 mm Länge repräsentiert. Die Blüten sind glockenförmig, leicht herabhängend, bis zu 4 mm lang und rosa gefärbt. Die Früchte sind blau oder blau, kugelförmig. Sie ist nicht winterhart und wird in südlichen Ländern angebaut. Als Heimat der Art gelten der Himalaya und Westchina.

*Gaultheria adenothrix (lat. Gaultheria adenothrix) — die Art wird durch bis zu 30-35 cm hohe Sträucher repräsentiert. Die Blätter sind ledrig, oval, auf der Oberseite kahl und am Rand gesägt. Die Blüten sind klein, einzeln oder in Dreiergruppen gesammelt und haben eine weiße oder weißlich-rosa Farbe. Die Frucht ist rot, rund und mit Drüsen bedeckt. Die Art ist relativ winterhart. Die Heimat ist Japan.

Wachstumsbedingungen

Wintergrün wächst sowohl an schattigen als auch an sonnigen Standorten gut. Vorzugsweise saure und torfige Böden. Eine Verdichtung der Deckschicht und das Vorhandensein von Kalk sind unerwünscht. Es ist wichtig zu bedenken, dass der Bodenfaktor eine wichtige Rolle für das Pflanzenwachstum spielt. Wintergreen verträgt keine feuchten Böden, da sonst das Wurzelsystem zu faulen beginnt und die Pflanze stirbt.

Der Standort für Wintergrün sollte gut durchlässig sein. Zerkleinerte Ziegelsteine, Kiesel oder anderes Material eignen sich zur Drainage. Die optimale Drainageschicht beträgt 10–15 cm. Torf kann auf die Drainageschicht gegeben werden; er lockert den Boden und erhöht dessen Säuregehalt, was für die Pflanze lebenswichtig ist. Alternativ kann eine Erdmischung aus Flusssand, Torf und Nadelbaumerde im Verhältnis 1:3:2 verwendet werden.

Vermehrung und Pflanzung

Wintergrün lässt sich durch Samen, Absenker und Stecklinge vermehren. Letztere Methode ist am effektivsten und erhält zudem die Eigenschaften der Mutterpflanze. Andere Methoden sind arbeitsintensiver und erfordern mehr Zeit und Mühe. Bei der Vermehrung durch Absenker wird der untere Trieb der Pflanze zur Bodenoberfläche gebogen, fixiert und mit Erde bedeckt. Die Absenker werden im Frühjahr gelegt, und im Herbst werden die bewurzelten Stecklinge von der Mutterpflanze getrennt und an ihren endgültigen Standort verpflanzt. Bis die Stecklinge ein gesundes und gut entwickeltes Wurzelsystem ausgebildet haben, müssen sie regelmäßig gegossen werden.

Stecklinge werden im Sommer oder Herbst geschnitten. Dazu werden halbverholzte Triebe abgetrennt, mit Wachstumsförderern behandelt und in ein Torf-Sand-Gemisch gepflanzt. Bis zur Bewurzelung werden die Stecklinge mit Frischhaltefolie abgedeckt, regelmäßig belüftet und mit warmem Wasser besprüht. Sämlinge und anderes Pflanzgut werden in Gruppen mit einem Abstand von 25–35 cm gepflanzt. Das Pflanzloch sollte etwa 30–40 cm tief sein und eine gute Drainageschicht am Boden aufweisen.

Pflege: Die Pflanzen benötigen regelmäßige Düngung mit mineralischen Düngemitteln. Nitroammophoska eignet sich hierfür ideal (150 g pro m²) oder „Kemira-Universal“ (100 g pro m²). Gießen Sie regelmäßig, mindestens zweimal im Monat, mit 5–7 Litern pro Pflanze. Bei längerer Trockenheit sollten die Pflanzen besprüht werden, jedoch nur abends, um Verbrennungen zu vermeiden.

Unkraut jäten und den Boden auflockern sind für die Pflege von Wintergrün gleichermaßen wichtig, wobei das Auflockern nur oberflächlich erfolgen sollte. Im zeitigen Frühjahr (bevor die Triebe austreiben) werden die Triebe zurückgeschnitten. Dabei ist es wichtig, abgestorbene Triebe systematisch zu entfernen. Im Winter werden die Pflanzen mit Holzschnitzeln oder Torf gemulcht.

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