Kleine Wasserlinse

Die Kleine Wasserlinse gehört zur Familie der Lemnaaceae; im Lateinischen wird der Name dieser Pflanze wie folgt lauten: Lemna Minor L.
Was den Namen der Wasserlinsengewächse selbst betrifft, so wird er auf Lateinisch so lauten: Lemnaceae.
Beschreibung der Wasserlinse
Die Wasserlinse ist eine kleine mehrjährige Pflanze, die auf der Wasseroberfläche schwimmt. Eine solche Anlage weist eine sehr vereinfachte Struktur auf; es wird nicht in Blätter und Stängel unterteilt; Wasserlinse ist ein kleiner grüner, blattförmiger Körper, der als Blatt bezeichnet wird. Diese Pflanze ist in dunkelgrünen Tönen bemalt und ihr Durchmesser beträgt etwa einen halben bis einen Zentimeter. Von diesem Durchmesser aus reicht eine einzelne Wurzel ins Wasser. Die Vermehrung von Wasserlinsen erfolgt durch aufkeimende und überwinternde Knospen, die auf den Boden von Stauseen fallen.
Die Kleine Wasserlinse blüht von Mai bis Oktober. Es ist bemerkenswert, dass diese Pflanze äußerst selten blüht. Unter natürlichen Bedingungen kommt diese Pflanze in Zentralasien, der Ukraine, Weißrussland und allen Regionen Russlands vor. In stehenden Gewässern gedeihen Wasserlinsen in Hülle und Fülle, und meist bedeckt eine solche Pflanze die gesamte Oberfläche.
Beschreibung der medizinischen Eigenschaften von Wasserlinsen
Die Kleine Wasserlinse ist mit sehr wertvollen Heileigenschaften ausgestattet, deren Vorhandensein durch den Gehalt an Brom, Flavonoiden, Anthocyanen, Kalzium, Vanadium, Eisen, Kupfersalzen, einer kleinen Menge Ascorbinsäure, Spuren von Radium, Protein und Silizium in dieser Pflanze erklärt werden sollte.
Kleine Wasserlinsen haben eine sehr wirksame harntreibende, desensibilisierende, fiebersenkende, blutstillende, krampflösende, adstringierende, antimikrobielle, stärkende, anthelmintische und grippehemmende Wirkung.
Was die traditionelle Medizin Chinas und Russlands betrifft, ist diese Pflanze hier sehr verbreitet. In Form einer Abkochung wird dieses Mittel zur Behandlung von Vitiligo, Urtikaria, allergischen Erkrankungen und Angioödemen empfohlen. Als äußeres Mittel wird eine solche Abkochung bei Schlangenbissen, Tumoren, Karbunkeln, Erysipel und Konjunktivitis eingesetzt.
In der Homöopathie sind Abkochungen und Aufgüsse aus Wasserlinsen zur Anwendung bei Bronchitis, Polypen, Asthma bronchiale, Rhinitis, Pharyngitis und Laryngitis indiziert. Bei Gicht, Schmerzen und Rheuma wird diese Pflanze in Form eines schmerzstillenden Umschlags eingesetzt.
Umschläge auf Wasserlinsenbasis werden als Weichmacher eingesetzt, unter anderem bei Hämorrhoiden und Husten. Ein auf dieser Pflanze basierender Aufguss wird als Anti-Grippe-, choleretisches, blutstillendes, tonisierendes, antiskorbutisches, antimikrobielles und adstringierendes Mittel sowie bei Dyspepsie eingesetzt.
Insbesondere wurde gezeigt, dass Extrakte dieser Pflanze eine hochwirksame Antimalariaaktivität haben.
Alkoholtinktur aus Wasserlinsen in Form von Tropfen wird in der deutschen Volksmedizin bei Rheuma, Entzündungen der Schleimhaut der oberen Atemwege, Gelbsucht, Pharyngitis, Laryngitis und chronisch anhaltendem Schnupfen eingesetzt. Äußerlich wird der Wasserlinsenaufguss zum Benetzen und Waschen von Geschwüren, Furunkeln und Wunden verwendet.
In der Dermatologie werden auf Basis dieser Pflanze hergestellte Präparate bei verschiedenen allergischen Hauterkrankungen eingesetzt, darunter Quincke-Ödem, Ekzem, Neurodermitis und Urtikaria. Innerlich und äußerlich wird ein solches Mittel bei grauem Haar, Haarausfall, Vitiligo, Schuppenflechte und verschiedenen anderen Hauterkrankungen eingesetzt.






