Erdbeerbaum

Der Erdbeerbaum (lat. Arbutus) ist eine Gattung von Sträuchern und Bäumen aus der Familie der Heidekrautgewächse. Andere Namen: Arbutus, Erdbeere. Die meisten Arten sind in Mexiko sowie in Nordamerika, im Mittelmeerraum und einigen europäischen Ländern verbreitet. Der Erdbeerbaum kommt auch auf der Krim vor.
Merkmale der Kultur
Erdbeere ist ein immergrüner, langsam wachsender Strauch oder niedriger Baum mit brauner, rissiger oder korallenroter, glatter Rinde und einer weit gerundeten, durchbrochenen Krone. Die Blätter sind dunkelgrün, elliptisch, ledrig, gesägt oder ganzrandig, wechselständig und an Blattstielen montiert.
Die Blüten sind klein, gelb oder weiß und in aufrechten, rispigen oder endständigen, hängenden Rispen gesammelt. Der Kelch ist fünflappig und bleibt an der Frucht haften. Die Blütenkrone besteht aus verwachsenen Blütenblättern, ist kugellilienförmig, kann weiß oder rosa sein und ist mit fünf nach außen gewickelten stumpfen Zähnen ausgestattet.
Die Frucht ist eine vielsamige, fünfreihige Beere, die je nach Sorte mit knolligen Drüsen bedeckt ist, die orange oder orangebraun sind. Die Samen sind ziemlich klein und ellipsoid. Erdbeeren blühen im Mai, die Früchte reifen Mitte Herbst, was weitgehend von den klimatischen Bedingungen abhängt. Die Blütenknospen der Kulturpflanze entwickeln sich sehr langsam, normalerweise dauert es mehrere Monate — von Mai bis Oktober.
Wachstumsbedingungen
Erdbeere ist eine wärmeliebende Pflanze; Es bevorzugt Gebiete, die intensiv beleuchtet und vor Nordwinden geschützt sind. Einige Arten vertragen leichte Fröste, unreife Triebe frieren jedoch in der Regel ein und sterben ab.
Der Erdbeerbaum ist gegenüber den Bodenbedingungen unprätentiös, entwickelt sich jedoch am besten auf leichten, gut durchlässigen und fruchtbaren Böden mit neutralem pH-Wert. Die kleinfrüchtige Erdbeerart verträgt magere, kalkhaltige und trockene Böden, allerdings darf man in diesem Fall keine gute Ernte erwarten.
Fortpflanzung und Pflanzung
Erdbeeren werden hauptsächlich durch Samen vermehrt, seltener durch Stecklinge. Die Samen verlieren ihre Lebensfähigkeit über einen längeren Zeitraum nicht; Sie lassen sich problemlos bei Raumtemperatur lagern. Vor der Aussaat müssen die Samen vorab geschichtet werden, was zwei Monate dauert. Säen Sie die Samen in eine Mischung aus Gartenerde, Torf und grobem Sand. Wenn an den Sämlingen drei echte Blätter erscheinen, werden sie in separate Töpfe mit einem Substrat gleicher Zusammensetzung gepflanzt.
Bei Bedarf erfolgt die Neukommissionierung im Umschlagverfahren. Junge Pflanzen werden erst nach 2 Jahren ins Freiland verpflanzt. Es kommt äußerst selten vor, dass Erdbeeren durch Stecklinge vermehrt werden. Dies liegt daran, dass die Stecklinge selbst bei Behandlung mit Wachstumsstimulanzien schlecht Wurzeln schlagen. Im Juli werden halbverholzte Stecklinge mit einer Länge von 10-12 cm geschnitten. Anschließend werden sie in die Bodenmischung gepflanzt und in einem Raum mit einer Temperatur von 16–18 °C aufbewahrt. Sobald Wurzeln entstehen, werden die Stecklinge ins Freiland verpflanzt.
Pflege
Für Erdbeeren ist die Düngung mit mineralischen und organischen Düngemitteln wichtig. Mit Beginn des Frühlings wird die Ernte mit verrottetem Mist gefüttert und nach einigen Wochen werden Kalium- und Stickstoffdünger ausgebracht. Solche Verfahren stimulieren das Pflanzenwachstum. Künftig erfolgt die Düngung alle drei Monate. Gießen Sie den Erdbeerbaum alle zwei Wochen mit 20 Litern pro Busch. Die Pflanze muss außerdem hygienisch beschnitten werden, wobei erfrorene und abgebrochene Äste entfernt werden. Erdbeeren erfordern keinen prägenden Schnitt. Im Winter wird der Boden im Baumstammbereich mit einer dicken Torf- oder Humusschicht gemulcht.




