Flachkraut

Platycladus (lat. Platycladus) ist ein immergrüner Nadelbaum aus der Familie der Zypressen.
Beschreibung
Das Plattkraut ist ein langsam wachsender Baum von relativ kleiner Größe, dessen Höhe zwischen fünf und zehn Metern variieren kann. Es stimmt, manchmal kann man unter besonders günstigen Bedingungen Exemplare mit einer Höhe von bis zu achtzehn Metern oder sogar mehr finden. Wenn diese Bäume unter für sie ungünstigen Bedingungen wachsen, nehmen sie oft die Form von Büschen an.
Jeder Baum hat ein flaches Wurzelsystem. Die Stämme sind in den meisten Fällen gerade und der Durchmesser der Stämme ausgewachsener Bäume erreicht oft einen Meter. Manchmal sind die Stämme nahe der Basis in mehrere einzelne Stängel geteilt, die senkrecht nach oben schießen. Jeder Stamm ist mit heller, dünner Rinde bedeckt, die in angenehmen rötlich-bräunlichen Tönen bemalt ist. Diese Rinde besitzt die Fähigkeit, sich abzulösen, und schält sich in relativ langen Streifen ab.
Ziemlich breite fächerförmige (also flach zusammengedrückte) Äste des Flachzweiges sind mit gelblich-rötlicher Rinde bedeckt und wachsen immer dicht zusammengedrückt und nur senkrecht gerichtet. Sie bilden luxuriöse, breite Kronen, die sich durch eine spektakuläre Kegelform auszeichnen.
Schuppen- oder nadelförmig (nadelförmige Nadeln kommen nur bei ein- oder zweijährigen Bäumen vor) werden die Nadeln von Bäumen immer sehr eng an die Äste gedrückt. Seine Länge variiert zwischen einem und drei Millimetern, die Farbe ist in angenehmen hellgrünen Tönen gehalten und die Spitze ist ziemlich scharf. Mit Beginn des Winters werden die Nadeln übrigens braun. Die Nadeln des flachen Zweigs haben ein weiteres interessantes Merkmal: Sie zeichnen sich durch das völlige Fehlen von Harzdrüsen aus.
Die männlichen grünlich-gelblichen Blüten des flachen Zweigs (oft Microstrobilae genannt) sitzen an den äußersten Spitzen der Triebe und haben eine attraktive längliche Form und erreichen eine Länge von zwei bis drei Millimetern. Ab April beginnt der flache Zweig zu blühen. Und weibliche Zapfen, Megastrobile genannt, erreichen oft eine Größe von zwei Zentimetern und haben ein sehr beeindruckendes Gewicht — von acht bis zwölf Gramm. Alle haben eine fast kugelförmige Form, sind an den Spitzen einzelner Zweige befestigt und mit charakteristischen hakenförmigen Vorsprüngen ausgestattet. Bis zur Reife sind die weiblichen Zapfen recht weich und mit einem zarten bläulich-grünlichen Belag bedeckt. Sie reifen nach der Bestäubung erst im zweiten Jahr, nehmen beim Reifen einen rötlich-bräunlichen Farbton an und werden allmählich holziger. Und nach einer Weile öffnen sie sich auch. Jeder Kegel besteht aus sechs oder acht miteinander verwachsenen und nach oben gerichteten Schuppen, wobei jede Schuppe einen oder zwei Samen enthält. Die eiförmigen Samen werden zuverlässig durch dicke bräunlich-bräunliche Schalen mit weißen Markierungen an der Basis und einer spektakulär glänzenden Oberfläche geschützt. Die Länge der Samen beträgt sechs Millimeter und ihre Breite liegt zwischen drei und vier Millimetern. Diese Samen haben keine Flügel und ihre Reifung erfolgt normalerweise im Herbst.
Wo wächst es
Als natürlicher Lebensraum des Flachzweigs gelten Korea und China.
Nutzung
Starkes und leichtes Flachastholz wird oft für die Möbelherstellung verwendet, ist aber leider nicht für die Außendekoration im Baugewerbe geeignet. Diese Bäume werden auch häufig im Parkbau und für die Landschaftsgestaltung in verschiedenen Siedlungen verwendet. Flache Zweige bilden luxuriöse Hecken.
Wachsen und pflegen
Plattkraut verträgt Trockenheit gut und zeichnet sich zudem durch eine hervorragende Widerstandsfähigkeit gegen kurzzeitige Fröste bis minus 25 Grad sowie die Fähigkeit aus, auch auf lockeren, kargen Böden gut zu wachsen. Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass sich das Wachstum in kalten Klimazonen erheblich verlangsamt.




