Calycanthus

Calycanthus (lateinisch: Calycanthus) ist ein sonnenliebender, verholzender Strauch aus der Familie der Kelchgewächse (Calycanthaceae).

Der Calycanthus ist ein mittelgroßer, sommergrüner Strauch (durchschnittlich ein bis drei Meter hoch) mit einem angenehmen, anhaltenden Duft seiner Blätter und Triebe. Die Blätter sind ganzrandig und gegenständig, die Blütenhülle besteht aus zahlreichen schmalen, gleichmäßigen, rotbraunen Fiederblättchen.

Die Blüten des Calycanthus haben einen Durchmesser von dreieinhalb bis sieben Zentimetern. Sie sitzen an kurzen, achselständigen Trieben, sind angenehm rotbraun gefärbt und besitzen keine Blütenblätter (stattdessen bestehen sie aus kelchblattähnlichen Blättern). Gelegentlich kommen jedoch auch cremefarbene Blüten vor. Die Früchte sind bis zu sieben Zentimeter große Kapseln, die unzählige kleine Nüsschen enthalten. Die Samen dieser Pflanze sind braun, besitzen kein Endosperm und sind fast vollständig vom Embryo bedeckt.

Insgesamt umfasst diese Gattung nur vier Arten.

Vorkommen

Diese Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika. Sie ist jedoch auch in einigen zentralasiatischen Ländern sowie im Transkaukasus und entlang der Schwarzmeerküste des Kaukasus recht häufig anzutreffen.

Verwendung

Diese Pflanze besticht vor allem durch ihre beeindruckende Robustheit und ihren überraschend intensiven Duft. Die Blütendistel wird meist als Zierpflanze kultiviert und verströmt einen unvergleichlichen Erdbeerduft. Besonders schön wirkt sie in Gruppenpflanzungen — in diesem Fall sollte ein Abstand von eineinhalb bis zwei Metern zwischen den Sträuchern eingehalten werden (nur so können sie sich optimal entwickeln!). Anbau und Pflege

Es empfiehlt sich, diese Pflanze an sonnigen Standorten mit zuverlässigem Schutz vor kalten Winden zu pflanzen. In Regionen südlich von Woronesch gedeiht diese Schönheit übrigens auch im Halbschatten. Die Pflanze bevorzugt feuchte und nährstoffreiche Böden.

Bei heißem Wetter sollte die Pflanze regelmäßig gegossen werden, und mit Beginn des Frühlings empfiehlt es sich, sie mit einem Volldünger zu düngen (etwa zwanzig bis dreißig Gramm pro Strauch).

Im Winter kann die in der gemäßigten Zone wachsende Chalyx-Blüte leicht gefrieren, daher empfiehlt es sich, sie vorher abzudecken.

Die Vermehrung der Kelchblüte erfolgt durch Teilung der Büsche oder durch Schichtung, sowohl im Herbst als auch im Frühling. Unter günstigen Bedingungen sollten junge Exemplare bereits im vierten oder fünften Jahr mit ihrer Blüte erfreuen. Wenn Sie möchten, können Sie jedoch Chamäleons aus Samen züchten. In diesem Fall ist es jedoch am wichtigsten, zu versuchen, genau diese Samen zu erhalten, da die Chapal-Blume unter den Bedingungen der mittleren Zone fast nie Früchte trägt. Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass die Samen dieser Pflanze vertikutiert werden müssen.

Und damit die grünen Stecklinge besser Wurzeln schlagen, empfiehlt es sich, ihre unteren Teile zunächst mit „Kornevin« zu bestäuben und sie dann 16 Stunden lang in eine Lösung von „Heteroauxin« (0, 5 %) zu tauchen. Und erst danach können die Stecklinge im Abstand von drei bis fünf Zentimetern schräg in ein fruchtbares und relativ leichtes Substrat gepflanzt werden. Und die besten Ergebnisse beim Bewurzeln von Stecklingen werden normalerweise in Gewächshäusern mit unbedeutender Beschattung und Lufttemperaturen im Bereich von 16 bis 20 Grad erzielt.

CALYCANTHUS oder Kelchblütenfamilie (CALYCANTHUS). Calicantaceae

Chalyx-Blume

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