Apfel

Der Apfel (lat. Malus Domestica) ist eine der berühmtesten Früchte der Welt und wächst auf Obstbäumen der Familie der Rosaceae.

Wo wächst es

Die zentralasiatischen Weiten gelten als Geburtsort des Apfels. Bereits zu Beginn der Bronzezeit gab es in Persien luxuriöse Apfelplantagen, und diese Kultur gelangte dank römischer Legionäre nach Europa. Derzeit wachsen Apfelbäume fast auf der ganzen Welt, mit Ausnahme der subarktischen und arktischen Klimazonen. Von den Apfelsorten gibt es derzeit mehrere Hundert.

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Äpfel werden nicht nur frisch, sondern auch in verarbeiteter Form gerne verzehrt — aus ihnen lässt sich eine große Vielfalt schmackhafter und nahrhafter Gerichte zubereiten.

Diese Früchte enthalten eine große Menge nützlicher Substanzen, die den Körper sättigen, das Zentralnervensystem mit Energie versorgen und stimulieren. Und es ist üblich, über Menschen, die sie lieben, zu sagen, dass sie über eine aktive Lebensposition verfügen.

Diese Früchte enthalten bis zu achtzig Prozent Wasser sowie Zitronen-, Wein- und Apfelsäure, die in harmonischer Kombination mit Tanninen dazu beitragen, die im Magen-Darm-Trakt auftretenden Fäulnis- und Gärungsprozesse zu beseitigen. Ein besseres Medikament für verschiedene Verdauungsorgane kann man sich einfach nicht vorstellen! Und da sie nur sehr wenige Kalorien haben, können sie in jeder Menge verzehrt werden, ohne dass die Figur geschont wird.

Das in Äpfeln enthaltene Pektin verleiht diesen köstlichen Früchten eine milde abführende Wirkung — um einer möglichen Verstopfung vorzubeugen, empfehlen Experten, jeden Morgen ein paar kleine oder einen größeren Apfel auf nüchternen Magen zu essen.

In Äpfeln ist doppelt so viel Jod enthalten wie in Bananen (besonders viel davon ist in den Kernen enthalten — um den Tagesbedarf an Jod zu decken, reicht es aus, nur fünf oder sechs Kerne zu essen, allerdings sollte man sie nicht missbrauchen, da sie auch eine geringe Menge giftiger Stoffe enthalten), außerdem enthalten sie recht viele Vitamine C und A.

Es ist auch wichtig zu wissen, dass Äpfel, die über einen längeren Zeitraum gelagert werden, nach und nach ihre wohltuenden Eigenschaften verlieren. Nach sechsmonatiger Lagerung verringert sich der Vitamingehalt um das Zehnfache. Was das Trocknen betrifft, so wird bei diesem Vorgang die Nährstoffmenge in Äpfeln um das Zwei- bis Dreifache reduziert, bleibt dann aber für lange Zeit unverändert.

Äpfel stärken die Blutgefäßwände, wirken sich positiv auf das Immunsystem aus und eignen sich ideal zur Vorbeugung und Behandlung von Harnsteinen. Sie wirken zudem gallentreibend und sind daher eine hervorragende Vorbeugung gegen Gallenblasenentzündungen und Gallensteine. Der hohe Gehalt an Phytonziden verleiht ihnen eine starke antimikrobielle Wirkung. Dank ihrer blutreinigenden Eigenschaften wirken Äpfel auch positiv auf das Lymphsystem. Regelmäßiger Verzehr kann unangenehmen Erkrankungen wie Rheuma und Arteriosklerose sowie dem fortschreitenden Abbau von Gehirnzellen vorbeugen. Eine eintägige Apfeldiät kann den Cholesterinspiegel um bis zu 30 Prozent senken und ist zudem ein hervorragendes Mittel zur Krebsprävention.

Kontraindikationen: Einige Apfelsorten können schädlich für die Zähne sein — insbesondere südliche Sorten mit ihrem hohen Zuckergehalt. Um den Zucker nach dem Verzehr saftiger Früchte zu neutralisieren, genügt es, die Zähne mit Zahnpasta zu putzen oder den Mund gründlich mit einer Natronlösung auszuspülen.

Saure Apfelsorten sollten von Menschen mit Gastritis (übermäßiger Säuregehalt im Magen) sowie von allen, die bereits Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre hatten, gemieden werden.

Apfel-Event — ​​13. Oktober

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