Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) — Anemone

Die Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) — Anemone ist ein Mitglied der Hahnenfußgewächse. Der lateinische Name dieser Pflanze lautet Anemone ranunculoides L.
Beschreibung der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) — Anemone
Die Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) — Anemone ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit einem horizontalen, fleischigen Rhizom. Sie besitzt meist keine Grundblätter oder nur ein einzelnes, langgestieltes Blatt. An den Stängeln befindet sich eine Zwiebel mit drei kurzgestielten Blättern, die in drei längliche, relativ große und behaarte Segmente unterteilt sind. Interessanterweise sind diese Segmente manchmal zweiteilig, wobei das mittlere Segment meist in gesägte Lappen unterteilt ist. Die Blüten der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) stehen einzeln, manchmal jedoch zwei bis fünf. Sie sitzen an langen Stielen und haben einen Durchmesser von etwa eineinhalb bis drei Zentimetern. Diese Blüten besitzen typischerweise fünf oder mehrere leuchtend gelbe Blütenhüllblätter.
Die Pflanze blüht im frühen Frühling. Die Hahnenfuß-Anemone (Anemone ranunculaceae) ist in ganz Europäisch-Russland verbreitet, mit Ausnahme der Regionen Unterer Don und Untere Wolga, sowie in Belarus, im Kaukasus und in der Ukraine.
Die Hahnenfuß-Anemone bevorzugt Misch- und Laubwälder sowie Gebüsche, schattige Rasenflächen und Parks. Gelegentlich findet man sie auch an Flussufern und in Fichtenwäldern. Beim Umgang mit dieser Pflanze ist unbedingt zu beachten, dass sie giftig ist.
Beschreibung der medizinischen Eigenschaften der Hahnenfuß-Anemone:
Für medizinische Zwecke empfiehlt sich die Verwendung des Krauts: Stängel, Blätter und Wurzeln. Auch Blätter und Wurzelsaft der Hahnenfuß-Anemone sind weit verbreitet. Die Pflanze enthält Anemonol, das im Abbau Anemonin bildet. Anemonin besitzt krampflösende und schmerzlindernde Eigenschaften. Diese Pflanze enthält unter anderem Saponine, Tannine und Harz. Beim Trocknen entstehen aus Ranunculin Protoanemonin und Glucose; Protoanemonin besitzt mitotische Eigenschaften.
Der Saft der Wurzeln dieser Pflanze wird häufig zur Behandlung von Warzen verwendet. Was den Aufguss des Anemonenkrauts betrifft, empfiehlt die traditionelle Medizin die Anwendung bei Lähmungen, Gelbsucht und erhöhter Herzfrequenz sowie bei Dysmenorrhoe. Die äußerliche Anwendung dieses Aufgusses wird als Hautreizmittel sowie bei Skrofulose, Zahnschmerzen, Kopfschmerzen und Rheuma eingesetzt. Unter anderem wirkt ein Aufguss aus Anemonenblättern auch bei verschiedenen Nierenerkrankungen und Ödemen sowie als schleimlösendes Mittel bei Bronchitis, Gicht, Lähmungen, Keuchhusten und Magenschmerzen. Wie bereits erwähnt, ist diese Pflanze giftig; Aus diesem Grund kann diese Pflanze nur mit einer gewissen Vorsicht verwendet werden. Beim Umgang mit Anemonen-Hahnenfuß sollte man nicht vergessen, dass die Blätter dieser Pflanze eine narkotische Wirkung haben.
Bei Keuchhusten ist das folgende Mittel aus Anemonen-Hahnenfuß besonders wirksam: Sie müssen einen Teelöffel trockenes, zerkleinertes Kraut pro zwei Tassen kochendem Wasser einnehmen. Die resultierende Mischung sollte etwa dreißig bis vierzig Minuten lang infundiert werden. Anschließend wird empfohlen, die Mischung abzuseihen. Dieses Mittel sollte dreimal täglich mit einem Esslöffel eingenommen werden.
Anemone






