Lupine angustifolia

Schmalblättrige Lupine (lateinisch Lupinus angustifolius) ist eine krautige Blütenpflanze der Gattung Lupine (lateinisch Lupinus), die von Botanikern in die Familie der Hülsenfrüchte (lateinisch Fabaceae) eingeordnet wird.

Wie viele Früchte von Pflanzen der Glorreichen Familie werden die Bohnen und Samen der Lupine angustifolia vom Menschen als Nahrungsmittel verwendet, das reich an pflanzlichen Proteinen ist. Darüber hinaus ist die Pflanze sehr dekorativ und schmückt oft Blumenbeete und Gärten. Die Fähigkeit der Lupine, Stickstoff aus der Atmosphäre zu binden und den Boden damit anzureichern, macht die Pflanze zu einem beliebten Gründünger für erschöpfte Böden. Neben dem lateinischen Namen, den Botaniker allen Pflanzen zuordnen und sie nach genetisch verwandten Regalen ordnen, hat die Pflanze auch Volksnamen. Einer davon ist der weit verbreitete Name „Lupinenblau“.

Beschreibung

Angustifolia-Lupine ist eine aufrechte, einjährige krautige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wird, selten höher als einen Meter.

Lupinenblätter sind handförmig in schmale lineare Blättchen von bis zu 4 Zentimetern Länge unterteilt, deren Anzahl zwischen 5 und 9 Stück variiert. Die Stängel und Blätter der Lupine angustifolia sind an manchen Stellen leicht behaart.

Der Blütenstand besteht aus zahlreichen Blüten einer typischen Form für Pflanzen der Familie der Hülsenfrüchte. Die Farbe der Blüten ist vielfältig und weist Schattierungen von Rosa, Lila, Blau oder Weiß auf.

Die Frucht der Pflanze ist eine traditionelle Bohnenschote, in deren Inneren Samen in verschiedenen Farben vor Widrigkeiten verborgen sind. Sie können weiß, dunkelgrau bis braun oder gefleckt oder gesprenkelt sein. Interessanterweise kann anhand der Farbe der Samen die Farbe zukünftiger Blüten bestimmt werden. Aus weißen Samen entstehen Pflanzen mit weißen oder lila Blütenkronen, aus gefleckten Samen entstehen Pflanzen mit rosa oder blauen Blütenkronen.

Essbare Früchte der Lupine angustifolia

Die wild wachsende Angustifolia-Lupine enthält giftige Alkaloide in ihren Samen, die ihnen einen bitteren Geschmack verleihen und eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen. Doch klugen Menschen gelang es vor 6. 000 Jahren, die Natur zu überlisten und die Samen essbar zu machen, indem sie sie zunächst in fließendem Wasser einlegten, das die Bitterkeit absorbieren konnte.

Moderne Menschen sind noch einen Schritt weiter gegangen und haben die genetische Sequenz der Schmalblättrigen Lupine entschlüsselt. Es ist ihnen gelungen, den Samen nicht nur die Bitterkeit zu nehmen, sondern sie auch zu süßen. Ähnliche Arbeiten wurden von Züchtern in Australien durchgeführt. Daher kann man heute auf dem kleinsten Kontinent unseres Planeten ein köstliches Mittagessen aus den Samen der Schmalblättrigen Lupine genießen, ohne sich Sorgen um Nebenwirkungen machen zu müssen.

Im Gegenteil: Der hohe Gehalt an leicht verdaulichem pflanzlichem Eiweiß sowie Ballaststoffen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen macht diese Produkte besonders attraktiv für Menschen, die auf tierisches Eiweiß verzichten. Darüber hinaus können sie die Gesundheit von Diabetikern unterstützen. Auch für gesunde Menschen, die ihre Gesundheit langfristig erhalten möchten, sind diese Lebensmittel geeignet. Die gesammelten Erfahrungen mit dem Verzehr von Produkten aus den Samen der Schmalblättrigen Lupine zeigen, dass die Verdaulichkeit des pflanzlichen Eiweißes im menschlichen Körper bis zu 90 Prozent beträgt und der biologische Wert dieses Eiweißes von Experten auf 53 Prozent geschätzt wird. Anbau

Wie viele verwandte Pflanzen ist die Schmalblättrige Lupine sehr einfach in jedem mäßig guten Boden anzubauen. Sie bevorzugt leichte, sandige und saure Böden. Kalkhaltige Böden verträgt sie nicht.

Sie bevorzugt sonnige Standorte und meidet Schatten.

Die Blaue Lupine ist eine gute Begleitpflanze für die meisten Gemüsesorten. Sie lebt in Symbiose mit bestimmten Bodenbakterien, die Knöllchen an den Wurzeln bilden und so Stickstoff aus der Luft binden. Ein Teil des so gewonnenen Stickstoffs wird von der Schmalblättrigen Lupine selbst verbraucht, der Rest wird großzügig an benachbarte Pflanzen abgegeben. Daher sollten nach Abschluss des Wachstumszyklus die oberflächlichen Pflanzenreste entfernt werden. Die Wurzeln der Schmalblättrigen Lupine sollten jedoch im Boden belassen werden, damit sie beim Verrotten den gesamten gespeicherten Stickstoff an den Boden abgeben.

Gründüngung mit Schmalblättriger Lupine. Kurzer Überblick, Beschreibung der Eigenschaften, Bezugsquellen für Saatgut

Schmalblättrige Lupine

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