Aprikose

Die Aprikose (lateinisch: Prunus) ist eine beliebte Obstart aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie gehört zur Gattung der Laubbäume.

Heute werden viele Aprikosensorten in warmen Klimazonen (Armenien, Aserbaidschan und einigen europäischen Ländern) sowie im südlichen Teil Russlands angebaut.

Beschreibung: Aprikosenbäume erreichen eine Höhe von 10–12 Metern. Ihr Stamm ist mit rissiger, graubrauner Rinde bedeckt, und sie bilden eine ausladende Krone. Die jährlichen Triebe sind braun mit einem rötlichen Schimmer und weisen zahlreiche kleine Streifen auf. Das Laub der Aprikose ist einfach, oval oder eiförmig, mit zugespitzten Enden und gesägten Rändern und steht wechselständig. Die Blätter sitzen an langen, dünnen, drüsigen Blattstielen.

Die kleinen, einzeln stehenden Aprikosenblüten sind weiß oder weißrosa. Während der Blütezeit verströmen sie einen angenehmen Duft, der Bienen und andere Insekten anlockt. Aprikosen blühen von Ende April bis Anfang Mai. Ein besonderes Merkmal der Aprikose ist, dass sich die Blüten vor dem Blattaustrieb bilden. Die Früchte sind saftige Steinfrüchte mit samtiger Oberfläche. Je nach Sorte sind sie rund, eiförmig oder ellipsoid; ihre Farbe ist typischerweise gelb oder orange mit einem rosa Schimmer.

Das Fruchtfleisch der Aprikose ist süß-sauer oder süß und kann saftig oder trocken sein. Wilde Sorten tragen bittere, ungenießbare Früchte. Die Frucht enthält nur einen Kern. Sie ist eiförmig und hellbraun mit einer leichten Wölbung an den Seiten. Aprikosen reifen von Mitte Juli bis Anfang August. In Regionen mit kaltem Klima verzögert sich die Fruchtbildung bis September oder Oktober. Aprikosen gelten als langlebig und erreichen ein Durchschnittsalter von 60 Jahren.

Standort: Aprikosen gedeihen sowohl im Licht als auch in der Wärme und sind hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit nicht besonders anspruchsvoll. Sie wachsen am besten auf gut bearbeiteten, lockeren, feuchten, durchlässigen und neutralen Böden. Kalk ist ein förderliches Bodenelement. Die Pflanze gilt als trockenheitsresistent und benötigt keinen Windschutz. Salzhaltige und stark staunässte Böden verträgt sie schlecht.

Vermehrung und Anpflanzung

Aprikosen werden hauptsächlich durch Aussaat und Veredelung vermehrt. Die Aussaat erfolgt früh nach Erwärmung des Bodens oder im Spätherbst unter Glas oder Erde. Für die Frühjahrsaussaat ist eine lange Kälteperiode (drei Monate) erforderlich.

Die einfachste Methode, Aprikosen im Garten zu gewinnen, besteht darin, in einer Gärtnerei gekaufte Setzlinge zu pflanzen. Die Pflanzung erfolgt vorzugsweise im Frühjahr. Das Pflanzen im Herbst ist nicht verboten; Es wird in den zweiten zehn Tagen im September durchgeführt, in den südlichen Regionen — in den dritten zehn Tagen im September — den ersten zehn Tagen im Oktober. Die Pflanzgrube wird entweder 2-3 Wochen vor der geplanten Pflanzung oder im Herbst vorbereitet. Die zweite Option ist optimal.

Die Größe des Pflanzlochs hängt maßgeblich von der Entwicklung des Wurzelsystems des Sämlings ab. Ungefähre Abmessungen: Durchmesser — 70 cm, Tiefe — 70 cm. Zwischen den Pflanzen wird ein Abstand von vier Metern eingehalten. Stellen Sie sicher, dass am Boden der Grube eine gute Drainage in Form von kleinem Schotter oder gebrochenen Ziegeln vorhanden ist. Die Hohlräume werden mit fruchtbarer Gartenerde gefüllt, gemischt mit verrottetem organischem Material und Mineraldüngern. Beim Pflanzen werden die Wurzeln der Sämlinge sorgfältig begradigt, um Schäden zu vermeiden. Eine Vertiefung des Wurzelkragens ist nicht erforderlich. Nach dem Pflanzen des Sämlings wird reichlich gegossen.

Pflege

Aprikosen sind recht anspruchsvoll in der Pflege. Es erfordert eine systematische und reichliche Bewässerung, insbesondere bei Hitze und Trockenheit. Hören Sie im August mit dem Gießen auf, da die Pflanze Zeit haben muss, sich auf den Winter vorzubereiten und alle Wachstums- und Bildungsprozesse abzuschließen. Andernfalls erfrieren die jungen Triebe.

Es ist auch wichtig, die Bäume auf den Winter vorzubereiten. Im Herbst werden Baumstämme und Hauptskelettäste mit Kalk weiß getüncht. Der Zusatz von Kupfersulfat zur Kalklösung ist erwünscht. Zu Beginn des Frühlings werden Pflanzen gegen Risse und Beschädigungen behandelt. Für diese Zwecke wird Gartenvar verwendet.

Die meisten Aprikosen beginnen im siebten Jahr nach dem Pflanzen Früchte zu tragen. Die Blüte erfolgt viel früher — meist im dritten Jahr. Diese Bedingungen hängen weitgehend von der Qualität der Pflege ab. Zusätzlich zum Gießen und Düngen müssen Pflanzen Unkraut gejätet, gelockert und Schädlinge und Krankheiten bekämpft werden, die die Ernte leider oft befallen, insbesondere bei ungünstigen Wetterbedingungen.

Auch Aprikosen müssen beschnitten werden (sowohl hygienisch als auch prägend). Die Baumbildung beginnt mit der Pflanzung der Setzlinge an einem festen Platz. Der Rumpf und die Hauptskelettäste sind verkürzt. Der zukünftige Schnitt zielt darauf ab, den Bäumen eine spärliche, gestufte Krone zu verleihen; Dabei werden fruchttragende Triebe halbiert und verdickte Triebe entfernt.

APRIKOSE — VERLIEBTE SICH IN EINEN FREUND

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