Mora

Mora Mora

Mora (lat. Rubus glaucus) ist eine Obstpflanze aus der Familie der Rosaceae aus der Gattung der Himbeeren.

Beschreibung

Mora ist ein ziemlich großer mehrjähriger Obststrauch, der bis zu drei Meter hoch wird.

Saftige Mora-Beeren sind recht süß und leicht säuerlich. Ihre Größe überschreitet selten drei Zentimeter und ihre Form ähnelt der von Himbeeren. Das durchschnittliche Gewicht jeder Beere kann zwischen drei und fünf Gramm variieren. Reife Beeren ändern ihre Farbe zweimal: zuerst von Grün nach Rot und dann nach Lila.

Wo wächst es

Moras Heimat sind die malerischen Ausläufer der Anden und in freier Wildbahn kommt man von Peru bis Mexiko vor. In südamerikanischen und einigen mittelamerikanischen Ländern wird Mora aktiv als Obstpflanze angebaut. Besonders häufig kommt er in Ecuador vor, in Kolumbien ist er jedoch nicht weniger verbreitet. Gleichzeitig wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Hybriden aus Mora mit Brombeeren und Himbeeren entwickelt.

Bewerbung

In Bezug auf Nährwert und Geschmack ist Mora Brombeeren und Himbeeren deutlich überlegen. Mora-Beeren werden entweder frisch gegessen oder zu Kompott oder Marmelade verarbeitet. Sie eignen sich auch hervorragend als Füllung für Kuchen, Konfitüren, Marmeladen und Konfitüren. Aus frischen Beeren wird häufig Saft gepresst, außerdem werden sie zu den verschiedensten Süßwaren oder Eiscreme hinzugefügt. Sie enthalten große Mengen an Phosphor, Vitamin C, Pektin, Kalzium, organischen Säuren, Kohlenhydraten und Proteinen.

Mora wird auch für medizinische Zwecke eingesetzt — es ist ein hervorragendes Prophylaxemittel gegen eine Vielzahl von Krankheiten. Besonders bewährt hat es sich im Kampf gegen entzündliche Erkrankungen der Atemwege (Bronchitis, Kehlkopfentzündung, Halsschmerzen etc.), darüber hinaus wird es häufig zur Erhöhung des Blutdrucks eingesetzt. Der hohe Eisengehalt macht Mora-Beeren nicht nur zu einem hervorragenden allgemeinen Stärkungsmittel, sondern auch zu einem unverzichtbaren Helfer bei übermäßiger Menstruation, nach komplexen chirurgischen Eingriffen und bei Blutarmut. Diese Beeren tragen in hohem Maße auch zur Verbesserung des Appetits bei. Es wird auch empfohlen, Mora bei Fieber, Arteriosklerose und Diabetes zu verwenden (es hilft perfekt, den Blutzucker zu senken).

Mora-Beeren dienen unter anderem als hervorragender Rohstoff zur Herstellung blauer und violetter Lebensmittelfarben.

Kontraindikationen

Mora hat praktisch keine Kontraindikationen, aber Menschen mit hohem Blutdruck müssen die Menge der Beeren, die sie essen, ständig überwachen und dürfen sie auf keinen Fall missbrauchen.

Wachsen und pflegen

Temperaturen im Bereich von zwölf bis neunzehn Grad und eine Luftfeuchtigkeit im Bereich von 80 — 90 % eignen sich am besten für den Mora-Anbau. Der ideale Wert für den Niederschlag liegt in diesem Fall bei 800 — 2500 mm pro Jahr. Mora ist sehr lichtliebend und wächst gerne an Waldrändern. Unter besonders günstigen Bedingungen kann es so aggressiv werden, dass es die gesamte andere Vegetation leicht übertönt. Dies ist jedoch bei vielen Pflanzen der Gattung Himbeere der Fall.

Obwohl Mora nur in subtropischen oder tropischen Zonen vorkommt, übersteht sie problemlos Fröste bis minus zehn Grad — diese Eigenschaft ermöglicht den Anbau in einer Höhe von 1500 — 3100 Metern über dem Meeresspiegel.

Bei guter Pflege kann der Mora-Ertrag bis zu zwanzig Tonnen pro Hektar erreichen. Die Fruchtbildung beginnt im ersten Jahr nach der Keimung, und anschließend trägt diese Kulturpflanze weiterhin aktiv Früchte, bis die Beerensträucher zwölf oder sogar zwanzig Jahre alt sind.

TOP 5 Mora-Messer. Rezension zu schwedischen Morakniv-Messern.

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