Haselnuss

Hasel (lat. Corylus) ist eine Nusspflanze; Strauch oder Baum aus der Familie der Birkengewächse. Ein anderer Name ist Haselnuss. Unter natürlichen Bedingungen wächst Hasel in Nadel- und Laubwäldern in Eurasien und Nordamerika.

Derzeit ist die bei Gärtnern besonders beliebte Art die Hasel. Auf der Krim und im Kaukasus wird häufig die große Hasel oder Lombardnuss angebaut. Insgesamt sind etwa 20 Arten bekannt. Viele Arten werden nicht nur als Nusspflanzen, sondern auch zur Gestaltung von Gartengrundstücken und Parks verwendet.

Merkmale der Kultur

Hasel oder Hasel ist ein laubabwerfender Strauch oder Baum mit einer Höhe von 4 bis 10 m, manchmal bis zu 25 m, mit wunderschönen breitovalen Blättern und eleganten Kätzchen, die sich im Frühjahr bilden, wertvollem Holz und nahrhaften Nüssen im Herbst. Mit Einsetzen der Wärme nach einem langen Winter platzen die Knospen der Pflanzen und öffnen sich schnell mit einem deutlichen Knacken der Knospenschuppen, das im gesamten Gebiet zu hören ist. Die Blätter sind einfach, groß und ähneln im Aussehen dem Körper eines Fisches bzw. einer Brasse, daher der Name der Kultur. Im Herbst verfärben sich die Blätter gelb, orange oder rot, und in letzter Zeit wurden Sorten mit goldenen und violetten Blättern entwickelt. Einige Formen zeichnen sich durch aufwendig geschwungene Zweige aus, was sie noch dekorativer macht.

Als Vorteile der Kultur gelten frühe Fruchtbildung, relativ schnelles Wachstum und Langlebigkeit. Unter günstigen Wachstumsbedingungen trägt Haselnuss 80-150 Jahre lang Früchte. Pflanzen haben ein starkes Wurzelsystem und werden daher häufig zur Verstärkung von Schluchten und Hängen eingesetzt. Hasel ist frostbeständig; Lediglich die Blüten können durch Frühlingsfröste geschädigt werden. Haselpollen sind ein starkes Allergen. Die Blüten der Kulturpflanze sind eingeschlechtig: Die männlichen Blüten werden in dicken zylindrischen Kätzchen auf kurzen Blattstielen gesammelt, und die weiblichen Blüten werden in knospenförmigen Blütenständen gesammelt, die in den Achseln der Hochblätter sitzen. Die Frucht ist eine einsamige, holzige Nuss, die von einem Plus umgeben ist und aus einem Hochblatt und zwei Vorblättern der weiblichen Blüte besteht.

Wachstumsbedingungen

Hazel stellt keine hohen Ansprüche an die Wachstumsbedingungen und ist in vielerlei Hinsicht nicht skurril. Es entwickelt sich jedoch besser in beleuchteten Gebieten mit fruchtbarem, gut angefeuchtetem, leicht saurem oder alkalischem Boden. Hazel akzeptiert keine salzhaltigen und durchnässten Böden.

Die Pflanze reagiert empfindlich auf verdichtete Böden, was direkt mit ihrem flachen Wurzelsystem zusammenhängt. Sie ist schattentolerant und gedeiht problemlos an halbschattigen Standorten mit gefiltertem Licht. Sorten mit roten Blättern verlieren im Schatten an Leuchtkraft, ihr Gesamtbild bleibt jedoch unverändert.

Vermehrung und Pflanzung

Zinnien werden durch Samen, Wurzelausläufer, Absenker, Stecklinge und Teilung vermehrt. Einige Sorten lassen sich auch durch Stecklinge und Veredelung vermehren. Die Veredelung durch Okulation erfolgt optimalerweise Anfang August. Stecklinge werden im Herbst vorbereitet. Auch andere Vermehrungsmethoden werden im Herbst durchgeführt, genauer gesagt einige Monate vor dem Einsetzen von Dauerfrost; andernfalls hat das Pflanzgut keine Zeit zum Anwurzeln und stirbt ab.

Bei der Vermehrung von Haselnüssen durch Samen werden diese direkt nach der Ernte ausgesät. Sie werden zuvor in Petroleum eingeweicht, um Beschädigungen und Nagetierbefall vorzubeugen. In trockenen Klimazonen werden die Samen stratifiziert und im Spätherbst unter Schutzabdeckung ins Freiland gesät.

Eine Frühjahrsaussaat ist ebenfalls möglich. Die Nüsse werden etwa fünf Tage in Wasser eingeweicht und anschließend vier Monate lang in Sand in einem kühlen Raum bei 0–5 °C stratifiziert. Nach der Stratifizierung werden die Nüsse in Schnee gelegt und dann ins Freiland gepflanzt. Übertrocknete Nüsse müssen etwa ein Jahr lang stratifiziert werden; andernfalls keimen sie nicht.

Pflege: Der Boden um den Stamm wird regelmäßig aufgelockert und gemulcht. Die Pflanzen werden jährlich mit Mineraldünger gedüngt; Stickstoff- und Phosphordünger wirken sich positiv auf Wachstum und Ertrag aus. Zu viel Kaliumdünger führt zu Ertragseinbußen. Organischer Dünger wird alle drei Jahre ausgebracht. In Trockenperioden sparsam gießen. Ein Auslichtungsschnitt erfolgt im fünften Jahr, ein Form- und Verjüngungsschnitt jährlich im März.

Haselnüsse werden am besten als Hochstammbäume gezogen. Diese Methode vereinfacht die Pflege und erhöht den Ertrag. Im Winter werden die unteren Zweige der Pflanzen zum Boden gebogen und mit Schnee bedeckt. Haselnüsse sind anfällig für verschiedene Krankheiten und Schädlinge. Zu den gefährlichsten zählen Grauschimmel, Anthraknose, Walnussrüssler und Knospenmilbe.

Gewöhnliche Hasel ➡ Pflanzung und Pflege 🌟 Video-Review hitsadTV

Haselnuss

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