Euterpe-Palmengemüse

Die Euterpe-Gemüsepalme (lat. Euterpe oleracea) ist eine Palmenart der Gattung Euterpe (lat. Euterpe) aus der Familie der Palmengewächse (lat. Palmaceae). In ihrer Heimat Brasilien wird die Palme auf Portugiesisch „Acai“ genannt.
In der Kultur wird die Palme wegen ihrer gesunden und schmackhaften Beeren und des essbaren Kerns des Stammes angebaut.
Was steht in deinem Namen?
Der lateinische Name der Gattung „Euterpe“ basiert auf dem altgriechischen Namen der Muse der Poesie und Musik, Euterpe (oder Euterpe), der auf Russisch „Unterhaltung“ bedeutet. Der Grund für diesen Namen könnte die äußere Schönheit der Palme sein oder ihre gesunden Beeren, die wie andere irdische Beeren den Rohstoff für die Herstellung köstlichen dunkelvioletten Weins darstellen.
Der spezifische Beiname „Oleracea“, im russischen Namen durch das Wort „Gemüse“ repräsentiert, wurde der Palme wegen ihres essbaren Stammkerns gegeben, für den die Menschen gezielt Palmenplantagen anlegen, um sich mit einem wertvollen und schmackhaften Nahrungsmittel zu versorgen.

Der brasilianische Name für die Palme „Açaí“ stammt von den Ureinwohnern Südamerikas und ist eine portugiesische Adaption eines Tupa-Wortes (eine der Ureinwohnersprachen), dessen Bedeutung „[eine Frucht, die] weint oder Wasser ausstößt (ausstößt)“ ist.
Beschreibung
Das Euterpa-Gemüse stammt aus den Sümpfen und Flussauen Brasiliens, Trinidads und den nördlichen Ländern Südamerikas. Die Höhe schlanker Bäume beträgt mehr als 25 Meter.
Die im oberen Teil des Stammes befindliche, ausladende Krone besteht aus bis zu drei Meter langen, gefiederten Blättern.
Die Frucht der Palme ist eine Steinfrucht, die in ihrem Aussehen und ihrer schwarz-violetten Farbe Weintrauben ähnelt. Die Größe der runden Beeren ist jedoch kleiner als die der Weintrauben, und der saftige innere Bestandteil der Frucht ist in geringeren Mengen vertreten. Die Traubentraube ist jedoch in ihrer Größe den verzweigten Palmrispen unterlegen, die 500 bis 900 Früchte enthalten.

Die äußere Schale reifer Früchte kann je nach Acai-Sorte und Reifegrad grün oder dunkelviolett sein. Die fleischige Schicht der Frucht ist sehr dünn, meist nicht dicker als einen Millimeter. In der Mitte der Frucht befindet sich ein harter Samen, dessen Durchmesser 7 bis 10 Millimeter beträgt. Somit nimmt der Samen etwa 80 Prozent der gesamten Frucht ein. Die Früchte werden zweimal im Jahr geerntet.
Die massive Werbung für die Acai-Beere, der zahlreiche positive Eigenschaften gegen Krankheiten wie Krebs zugeschrieben werden, hat die Nachfrage nach der Palmenfrucht in letzter Zeit stark erhöht. Daher wird die Art Euterpe oleracea, die früher wegen ihres essbaren Kernholzes angebaut wurde, heute hauptsächlich wegen ihrer Beeren kultiviert. Die wichtigste Quelle für das Kernholz ist die nahe verwandte Art Euterpe edulis. Die Euterpe edulis zeichnet sich zudem durch ihre zahlreichen Stämme aus, wodurch das essbare Kernholz geerntet werden kann, ohne das Gesamtwachstum der Pflanze zu beeinträchtigen.
Verwendung
Euterpe oleracea ist eine sehr wichtige Pflanze, die Lebensmittel wie das essbare Kernholz der Palmenstämme liefert — eine Delikatesse, die in die Vereinigten Staaten exportiert wird. Die schmackhaften und gesunden Beeren werden nicht nur frisch verzehrt, sondern auch zu Saft und einem köstlichen, dunkelvioletten Wein verarbeitet.
Eine in Amerika gestartete Werbekampagne schreibt der Acai-Beere zahlreiche magische Kräfte zu: Gewichtsverlust, gesteigerte Potenz, Bekämpfung von Diabetes und anderen chronischen Krankheiten sowie Krebsprävention — allesamt Behauptungen, die wissenschaftlich nicht belegt sind.
Schädlingsresistente Palmenstämme werden zum Hausbau verwendet. Palmblätter dienen zur Herstellung von Strohdächern, Besen, Körben, Teppichen und Sonnenschutzhüten.



