Weiße Sapote

Die Weiße Sapote (Casimiroa edulis) ist ein Obstbaum aus der Familie der Sapotengewächse (Sapotaceae).
Die Weiße Sapote ist ein immergrüner, verholzender Baum, der bis zu 20 Meter hoch wird und eine aschgraue, warzige Rinde besitzt. Ihre handförmig gefiederten Blätter sind sehr groß und bestehen jeweils aus drei bis sieben ledrigen, lanzettlichen Fiederblättchen. Die Fiederblättchen sind wechselständig angeordnet und können bis zu 60 Zentimeter lang werden.
Die unscheinbaren, kleinen Blüten der Weißen Sapote sind in einem dezenten Grünlich-Gelb gefärbt und stehen in dichten, rispenförmigen Blütenständen sowohl in den Blattachseln als auch an den Zweigspitzen. Die Früchte der Weißen Sapote sind oval oder rund und selten größer als eine mittelgroße Orange (etwa zwölf Zentimeter im Durchmesser). Sie sind von einer sehr dünnen Schale umgeben, die durch Druck oder Kratzer leicht beschädigt werden kann. Aus diesem Grund werden alle Früchte, einschließlich der Stiele, ausschließlich von Hand geerntet, da beschädigte Früchte fast sofort verderben. Selbst die sorgfältigsten Früchte halten sich im Kühlschrank nicht länger als zwei Wochen. Da überreife Früchte ungenießbar sind, werden sie leicht unreif geerntet und an einem dunklen Ort nachgereift.
Mit zunehmender Reife verändert die Frucht ihre Farbe von Grün zu Gelbgrün, Gelb oder Hellgrün. Das Fruchtfleisch kann rot, rosa, cremefarben oder weiß sein — die Farbe hängt dabei von der jeweiligen Sorte ab. Es ist leicht faserig, ähnlich wie eine Birne, und hat einen köstlichen Geschmack nach Banane und Pfirsich. Jede Frucht enthält außerdem einen oder mehrere ovale, giftige weiße Samen.
Vorkommen
Die Weiße Sapote wächst wild in Mexiko und Mittelamerika, wo sie ganze tropische Wälder bildet. Sie wird auch in tropischen und subtropischen Regionen angebaut (Bahamas, Amerika, Südafrika, Philippinen, Mittelmeerraum, Antillen und sogar in Neuseeland und Indien).
Verwendung
Die Weiße Sapote wird meist frisch verzehrt. Sie ist jedoch auch in der Küche sehr beliebt — aus ihrem Fruchtfleisch lassen sich wunderbare Marmeladen, Gelee oder Halva herstellen, und man kann daraus auch köstlichen Saft gewinnen. Um sie möglichst lange haltbar zu machen, wird sie eingefroren.
In einer Reihe mittelamerikanischer Länder und in Mexiko verwendet die lokale Bevölkerung diese Früchte aktiv in der Volksmedizin — sie sind ein ausgezeichnetes Schmerzmittel gegen Arthritis und Rheuma, die viel Ärger verursachen. Die Blätter sowie die Rinde und die Samen werden nicht weniger aktiv für medizinische Zwecke verwendet — seit der Antike extrahieren Mexikaner daraus Extrakte, die als Beruhigungsmittel, Beruhigungsmittel und Schlaftabletten verwendet werden, und in Costa Rica werden aus solchen Rohstoffen Abkochungen und Aufgüsse zur Behandlung von Diabetes hergestellt.
Kontraindikationen
Weiße Sapota hat als solche keine Kontraindikationen. Das Wichtigste ist, den Verzehr der Samen zu vermeiden, denn sie enthalten giftige und gesundheitsgefährdende Stoffe.
Wachsen und pflegen
Weiße Sapota verträgt leichte Fröste (bis etwa minus drei Grad) problemlos. Und unter besonders ungünstigen Bedingungen wirft er einfach seine Blätter ab. Weiße Sapota fühlt sich bei direkter Sonneneinstrahlung am wohlsten, da sie sehr lichtliebend ist.
Das Hauptmerkmal der weißen Sapota ist, dass einige ihrer Formen ungenießbar sein können, obwohl der Mutterbaum vollständig essbare Früchte hervorgebracht hat. Um ein garantiertes Ergebnis zu erzielen, wird diese Kultur deshalb nicht aus Samen, sondern mit Hilfe der Pfropfung gezüchtet — veredelte Exemplare erfreuen sich an der ersten Ernte nach drei bis vier Jahren.
Weißes Sapota-Video
Sapota weißer Sapota


