Ampelopsis

Ampelopsis Ampelopsis

Ampelopsis (lat. Ampelopsis) ist eine winterharte Gehölzpflanze aus der Familie der Weintrauben. Ein anderer Name ist Weinberg.

Beschreibung

Ampelopsis ist eine unglaublich spektakuläre, holzige Laubpflanze von relativ kleiner Größe, die mit tief eingeschnittenen und äußerst durchbrochenen, üppig grünen Blättern ausgestattet ist.

Kleine grünliche Blüten der Ampelopsis werden in rispigen, pseudodoldenförmigen Blütenständen gesammelt, und die Früchte der Ampelopsis sind ungenießbare Beeren, die ausnahmslos eine sehr helle Farbe haben: Sie können blau, orange, hellblau, lila, rosa usw. sein. Die Samen dieser Pflanze sind immer glatt und zeichnen sich durch eine eiförmige Form aus.

Insgesamt umfasst die Gattung Ampelopsis bis zu zwei Dutzend Arten.

Wo wächst es

Ampelopsis ist in Nordamerika sowie in Ost- und Zentralasien am weitesten verbreitet.

Nutzung

Unter den Bedingungen der Mittelzone wird Ampelopsis häufig in Kultur angebaut — Ampelopsis aconitolifolia hat sich besonders gut bewährt. Diese Pflanze kann sich rühmen, zu Beginn des Herbstes besonders dekorativ zu sein — ihre farbenfrohen, kontrastierenden Beeren sehen vor dem Hintergrund des üppigen purpurroten Laubs fantastisch aus!

Wachsen und pflegen

Ampelopsis hat nur geringe Ansprüche an den Boden, fühlt sich aber trotzdem am besten auf gut durchlässigen, feuchten, tiefen und einigermaßen fruchtbaren neutralen Lehmböden an. Starke Überverdichtung und stehende Staunässe des Bodens verträgt diese Schönheit übrigens nicht so gut.

Obwohl Ampelopsis im Allgemeinen sehr lichtliebend ist, reagiert sie auch recht gut auf Lichtschattierungen. Darüber hinaus ist diese Pflanze auch mäßig windresistent, bei zu starken Windböen kann es jedoch dennoch zum Abbrechen der Triebe kommen. Und auch die Winterhärte der Ampelopsis ist sehr beeindruckend, allerdings kann es bei sehr frostigen Wintern dazu kommen, dass die Triebe der Pflanze einfrieren (dies ist besonders typisch für junge Exemplare). Ampelopsis pflanzt man am besten an warmen Standorten, die einen zuverlässigen Schutz vor kalten, durchdringenden Winden bieten.

Im Sommer sollte Ampelopsis reichlich gegossen werden, im Herbst und Frühling mäßig, und mit Beginn des Winters sollte das Gießen sehr knapp und selten werden. Sie müssen jedoch ausreichen, um die Lebensfähigkeit der Rhizome der Pflanze zu erhalten. Zur Bewässerung verwenden Sie am besten festes Wasser mit Raumtemperatur.

Während des aktiven Wachstums muss Ampelopsis zweimal im Monat gefüttert werden (diese Schönheit liebt besonders organische Stoffe), und in der Wintersaison sollte jegliche Fütterung ausgeschlossen werden.

Da es sich bei der Ampelopsis um eine schnell wachsende Pflanze handelt, ist ein regelmäßiger und radikaler Rückschnitt der Triebe unerlässlich — in der Regel erfolgt dieser im zeitigen Frühjahr. Und ganz nebenbei können Sie mit diesem Verfahren die dekorative Wirkung dieses gutaussehenden Mannes deutlich steigern!

Die Fortpflanzung der Ampelopsis erfolgt hauptsächlich durch Samen, und ihre Sämlinge beginnen erst ab dem fünften Lebensjahr mit ihrer ersten Blüte zu erfreuen. Es ist durchaus akzeptabel, diese Pflanze durch apikale Stecklinge zu vermehren.

Was Schädlinge betrifft, kann die schöne Ampelopsis manchmal von Spinnmilben oder Thripsen befallen werden. Bei übermäßiger Befeuchtung können die Wurzeln anfangen zu faulen (das passiert besonders oft im Winter), und wenn die Luft trocken ist oder die oberste Bodenschicht zu trocken ist, können die Blätter anfangen, sich gelb zu färben. Wenn Ampelopsis die Blüte kategorisch verweigert, liegt möglicherweise ein Feuchtigkeitsmangel oder ein Mangel an Beleuchtung vor.

Ampelopsis (Weinberg)

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