Weigela

Weigela Weigela

Weigela (lat. Weigela) ist eine wunderschön blühende Zierpflanze; eine große Gattung von Laubsträuchern aus der Familie der Geißblattgewächse.

Unter natürlichen Bedingungen wächst Weigela in den östlichen Regionen Asiens; Im Fernen Osten kommen mehrere Arten vor.

Beschreibung

Weigela wird durch dekorative, aufrecht stehende Sträucher repräsentiert, die sich durch eine langanhaltende, üppige und leuchtende Blüte auszeichnen. Der Strauch ist mit dicht beblätterten Trieben ausgestattet. Das Laub ist grün, fühlt sich weich an, samtig, kann elliptisch oder eiförmig sein, mit gezackten oder gezackten Rändern, gestielt, seltener sitzend, ohne Nebenblätter, wechselständig angeordnet

Die Blüten sind recht groß, je nach Sorte weiß, cremefarben, gelb, lila, rosa oder rot. Die Blüten sind klein, einzeln oder in trichterförmigen oder glockenförmigen Blütenständen gesammelt. Die Blüten sind mit einem fünflappigen Blütenkelch ausgestattet, die Blütenblätter sind einzeln, manchmal am unteren Rand verwachsen.

Der Eierstock ist zweilappig und leicht verlängert. Die Frucht besteht aus holzigen, eiförmigen Kapseln mit vielen Samen, die zur Spitze hin schmaler werden und sich im reifen Zustand in zwei Klappen öffnen.

Feinheiten der Kultivierung

Weigela ist eine sonnenliebende Kulturpflanze, blüht gut und entwickelt sich aktiv in gut beleuchteten Bereichen, obwohl es in der Kultur Arten und Sorten gibt, die durchbrochenen Schatten akzeptieren. Der Strauch steht starkem Wind negativ gegenüber und stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit. Bevorzugt leichte, lockere und nährstoffreiche Böden, ohne Staunässe oder Verdichtung. Die meisten Weigela-Arten sind winterhart, allerdings gefrieren in kalten Wintern mit wenig Schnee die einjährigen Triebe.

Merkmale der Reproduktion

Weigela wird durch Samen, Holz- und Sommerstecklinge vermehrt. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr in Setzlingskästen, die mit lockerer, feuchter und nährstoffreicher Erde gefüllt sind. Samen benötigen keine vorbereitende Vorbereitung. Die Pflanzen werden mit Polyethylen oder Glas abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt. Bei guter Pflege schlüpfen die Sämlinge in 25-30 Tagen.

Grünschnitte werden im Juni durchgeführt. Stecklinge mit verholzten Stecklingen sind zwar möglich, gelten aber als unwirksam. Die Stecklinge werden in ein Internodium geschnitten; ihre Länge sollte etwa 10-12 cm betragen. Die Stecklinge sollten gerade sein. Jeder Steckling sollte ein Blattpaar und ein Internodium haben.

Vor dem Pflanzen zur Wurzelbildung werden die Stecklinge mehrere Stunden lang in eine Lösung aus Wachstumsstimulanzien getaucht und anschließend schräg in ein spezielles Sand-Torf-Substrat gepflanzt. Die Pflege von Stecklingen erfordert Bewässerung und Belüftung. In der Regel erscheinen nach 1–1, 5 Monaten Wurzeln auf den Stecklingen. Bewurzelte Stecklinge werden nach 1, 5 bis 2 Jahren an einem neuen Ort gepflanzt.

Weigela-Setzlinge werden im zeitigen Frühjahr gepflanzt. Eine Pflanzung im Herbst wird nicht empfohlen, da die Sämlinge vor anhaltendem Frost keine Zeit haben, Wurzeln zu schlagen und schließlich absterben. Das Pflanzloch ist in 14–20 Tagen vorbereitet, seine Tiefe sollte etwa 55–60 cm und seine Breite mindestens 40 cm betragen.

Am Boden der Grube bildet sich eine Drainageschicht aus Kies oder Flusssand, auf der ein Hügel aus einem Substrat aus Gartenerde, Humus oder Kompost und gewaschenem feinkörnigem Sand entsteht. Beim Pflanzen werden die Wurzeln des Sämlings begradigt und mit der vorbereiteten Bodenmischung bestreut. Der Wurzelkragen eines Weigela-Sämlings kann nicht eingegraben werden. Unmittelbar nach dem Pflanzen wird der Boden gründlich bewässert und gemulcht.

Pflege

Weigela ist eine feuchtigkeitsliebende Kulturpflanze; Bei Trockenheit muss reichlich und häufig gegossen werden. Eine ebenso wichtige Rolle spielt die Düngung; 2 Fütterungen pro Saison reichen aus (1 im zeitigen Frühjahr, wenn der Schnee schmilzt, die zweite zum Zeitpunkt der Blüte). Der Stammbereich des Weigelbaums wird regelmäßig gejätet und gelockert, es empfiehlt sich, mit trockenen Blättern zu mulchen.

Bei einsetzender Kälte werden die Büsche vorsichtig an die Erdoberfläche gedrückt, abgedeckt und mit Fichtenzweigen isoliert. Im Winter wird der Weigela zur zusätzlichen Isolierung Schnee hinzugefügt. Weigela muss auch beschnitten werden: hygienisch — dies erfolgt im Frühjahr, prägend — unmittelbar nach der Blüte. Verblühte Blütenstände müssen rechtzeitig entfernt werden.

Nutzung

Weigela ist eine wunderschön blühende Pflanze, die jeden Bereich schmückt. Weigela sieht in Einzel- und Gruppenpflanzungen gut aus und eignet sich zum Anlegen einer Hecke. Niedrigwüchsige Sorten passen hervorragend in Steingärten und Steingärten, machen sich aber auch hervorragend auf Rasenflächen. Weigels können mit Nadelbäumen wie Wacholder und Fichte sowie mit Ziersträuchern un d-bäumen — Berberitze, Viburnum, Zwergmispel und Spirea — kombiniert werden.

Blühende Sträucher, die nicht gefallen. Teil 3. Weigela

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