Ulme

Ulme (lat. Ulmus) ist eine große Gattung hoher Bäume aus der Familie der Ulmengewächse (lat. Ulmaceae). Sie erfuhren erstmals vor mehr als 40 Millionen Jahren von der Ulme.
In der Natur wachsen Vertreter der Gattung im Kaukasus (Armenien, Georgien, Aserbaidschan usw.), in Zentralasien, Nordamerika, einigen europäischen Ländern und natürlich in Russland, nämlich im Südural und in der Wolgaregion. Typische Lebensräume sind Laubwälder, Fichtenwälder und Gebiete mit fruchtbaren Böden. Andere Namen: Ulme, Birkenrinde.
Merkmale der Kultur
Die Ulme wird durch Laubbäume repräsentiert, die eine Höhe von 40 m erreichen. Auch im Anbau gibt es Vertreter der Gattung, die in Form großer Sträucher mit einer ausladenden Krone in Kugel- oder Zylinderform wachsen. Die Zweige der betreffenden Pflanze sind glatt. Junge Triebe sind dünn. Die Rinde wiederum ist recht kräftig, braun, in jungen Jahren sehr glatt, später rau, mit Rillen und Rissen versehen.
Das Wurzelsystem der Ulme wird als kraftvoll eingestuft. Die Wurzeln sind groß, verzweigt und dringen tief in den Boden ein. Das Laub ist wechselständig, zweireihig, ganzrandig, manchmal ungleichmäßig, oft gezähnt, zwei- oder dreizähnig, unterschiedlich groß, sitzt auf kurzen Blattstielen und hat lanzettliche, kaskadenförmige Nebenblätter. Im Herbst verfärbt sich das Laub gelb oder braun. Die Blüten von Vertretern der Gattung Ulme sind sehr klein, unauffällig und in Büscheln gesammelt, die wiederum in den Blattachseln gebildet werden. Sie zeichnen sich durch eine glockenförmige, fünfteilige Blütenhülle aus. Die Blüte ist kurz und dauert bis zum Erscheinen der Blätter. Einige Arten zeichnen sich durch Herbstblüte aus.
Die Frucht der Ernte wird durch abgeflachte geflügelte Nüsse dargestellt. Der Samen enthält kein Endosperm und ähnelt im Aussehen Linsen. Die Fruchtreife wird im späten Frühling und Frühsommer beobachtet, was vollständig von den klimatischen Bedingungen abhängt. In kaukasischen Ländern reifen die Früchte beispielsweise im Mai. Die Fruchtbildung ist reichlich, einjährig, aus einem Baum können bis zu 30 kg Samen gewonnen werden. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Baumes beträgt übrigens 100-120 Jahre, obwohl es in der Natur Exemplare gibt, die die 400-Jahres-Marke überschritten haben.
Merkmale des Anbaus
Alle Arten der Gattung vermehren sich sowohl vegetativ als auch durch Samen. Letztere sollten unmittelbar nach der Samenernte ausgesät werden, da die Keimrate nach wenigen Tagen deutlich abnimmt. Es wird empfohlen, die Samen in einem Abstand von 20–25 cm und mit geringem Abstand auszusäen; die Saattiefe sollte maximal 5–7 mm betragen. Im Folgejahr werden die gewachsenen Pflanzen an ihren endgültigen Standort verpflanzt. Ulmen benötigen fruchtbare, lockere, alkalische und frische Böden. Auf salzigen, trockenen, staunassen, sumpfigen und unfruchtbaren Böden wachsen Ulmen schlecht, entwickeln sich langsam, werden häufig von Schädlingen und Krankheiten befallen und sterben oft ab.
In den ersten Jahren benötigen die Pflanzen sorgfältige und regelmäßige Pflege. Besonderes Augenmerk sollte auf die Bewässerung gelegt werden. Gießen Sie, sobald die Erde trocken ist. Besprühen Sie die Pflanzen ebenfalls, vorzugsweise abends kurz vor Sonnenuntergang. Wird zu wenig oder gar nicht gegossen, vergilbt das Laub und fällt ab. Die Düngung ist für diese Kulturpflanze ebenso wichtig. Sie sollte ab dem frühen Frühjahr monatlich erfolgen. Sowohl organische als auch mineralische Komplexdünger sind notwendig. Letztere sind in Gartencentern oder Fachgeschäften erhältlich.
Anwendung
Ulmen werden hauptsächlich zur Gestaltung von Privatgärten sowie großen Stadtparks un d-anlagen verwendet. Sie werden häufig an Straßen und Wegrändern gepflanzt. Einige Arten eignen sich zum Beschneiden und ermöglichen so die Bildung ungewöhnlicher Formen. Der einzige Nachteil dieser Pflanze ist ihr häufiger Schädlingsbefall, weshalb ihre Verwendung in Steppenpflanzungen riskant ist. Ulmenrinde wird zur Herstellung von Haushaltsfarben verwendet, und das Holz dient als Material für Möbel und Stützkonstruktionen.




