Cayennepfeffer

Cayennepfeffer (lat. Capsicum annuum „Cayenne“) oder Chilipfeffer ist eine Nutzpflanze, die sich durch einen relativ hohen Capsaicingehalt auszeichnet. Die ersten Ernten von Cayennepfeffer wurden bereits im 6.-7. Jahrhundert geerntet. N. e.
Geschichte
Das tropische Amerika gilt als Geburtsort des Cayennepfeffers. Dies belegen zumindest Daten, die in peruanischen Bestattungen entdeckt wurden. Der Pfefferanbau begann in dieser Region schon lange vor der Ankunft der Europäer in Amerika. Und mittlerweile werden in fast jedem Land Peperoni angebaut. Sein Dickicht ist besonders häufig in Mexiko, Thailand und Indien zu sehen.
Beschreibung
Cayennepfeffer ist eine Pflanze, die oft eine Höhe von eineinhalb Metern erreicht. Junge Triebe von Cayennepfeffer zeichnen sich durch eine grünliche Farbe aus, während in den Knoten hellviolette Farbtöne zu erkennen sind. In den meisten Fällen sind die Triebe kahl, manchmal können sie jedoch kurz weichhaarig sein. Und die hellbraune Rinde von Pflanzen zeichnet sich durch eine gewisse Rauheit aus.
Die glatten, fünfzehn bis zwanzig Zentimeter langen Blätter des Cayennepfeffers haben eine elliptische Form und sind wechselständig angeordnet.
Die Blüten der Pflanze sind entweder weiß-violett oder ganz weiß. Cayennepfeffer zeichnet sich übrigens dadurch aus, dass er das ganze Jahr über blüht und Früchte trägt. Die üppigste Blüte kann jedoch im Juni und die Fruchtbildung im August beobachtet werden.
Die Früchte des Cayennepfeffers sind Beeren mit wenig saftigen Fruchthüllen, deren Form von stammförmig bis kugelförmig variieren kann. Und das in den Früchten enthaltene Capsaicin verleiht ihnen einen ausgeprägt bitteren Geschmack.
Unreife Früchte sind in der Regel violett oder grünlich gefärbt, reife Paprika können entweder rot oder gelb oder schwarz, weiß oder lila sein.
Sammlung und Lagerung
Reife Früchte für die spätere Gewürzproduktion werden gesammelt und im direkten Sonnenlicht getrocknet, anschließend werden die Rohstoffe zu Pulver gemahlen. In den meisten Fällen hat das Pulver eine graugelbe oder sattgelbe Farbe.
Getrockneter Cayennepfeffer sollte in Glasbehältern mit luftdichtem Deckel aufbewahrt werden.
Wachsend
Cayennepfeffer kann problemlos in Innenräumen angebaut und mit Vorsicht frisch verzehrt werden. Am häufigsten wird diese Kultur jedoch auf Privatgrundstücken angebaut.
Im Allgemeinen ähnelt der Anbau von Cayennepfeffer dem Anbau von Paprika oder Tomaten. Im Prinzip ist das nicht verwunderlich, da diese Kulturen verwandt sind. Diese Pflanze gedeiht am besten in Gewächshäusern. Die Samen für den Anbau werden in der Regel im Voraus vorbereitet und bereits im Februar in Innenräumen gepflanzt. Idealerweise sollte Cayennepfeffer in der Nähe von Fenstern stehen, da er eine gute Beleuchtung benötigt.
Sobald die Sämlinge erwachsen sind und ein Paar echte Blätter darauf erscheinen, werden sie in einzelne Töpfe gepflanzt. Und Pflanzen, die eine Höhe von zehn bis fünfzehn Zentimetern erreicht haben, können sicher in Gewächshäuser verpflanzt werden. Manche Gärtner bauen Cayennepfeffer in relativ großen Töpfen an, die bei Bedarf immer unter Schutz gestellt werden können (z. B. wenn das Thermometer nachts unter zehn bis zwölf Grad fällt).
Auch die Luftfeuchtigkeit spielt für die erfolgreiche Entwicklung von Cayennepfeffer eine wichtige Rolle. Wenn heißes Wetter einsetzt, müssen die Pflanzen täglich morgens oder abends gegossen werden.
Was die Düngung angeht, ist Cayennepfeffer sehr unprätentiös — es reicht völlig aus, im Herbst Asche und Humus hinzuzufügen.


