Carissa macrocarpa

Carissa macrocarpa (lateinisch: Carissa macrocarpa) ist ein Obstbaum und ein bekanntes Mitglied der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae).
Beschreibung: Carissa macrocarpa ist ein immergrüner Obststrauch, der zwischen viereinhalb und fünfeinhalb Metern hoch wird. Seine glänzenden, ledrigen und relativ dicken dunkelgrünen Blätter werden bis zu sieben Zentimeter lang und zeichnen sich durch ihre eiförmige Gestalt aus.
Die Blüten der Carissa macrocarpa sind für ihren angenehmen und sehr intensiven Duft bekannt. Alle Blüten sind weiß und erinnern in ihrer Form stark an Jasmin.
Die länglichen oder kugelförmigen Früchte der Carissa macrocarpa erreichen einen Durchmesser von bis zu vier Zentimetern und eine Länge von bis zu sechs Zentimetern. Unreife Früchte sind immer grün, färben sich aber mit zunehmender Reife allmählich rot. Das Fruchtfleisch ist wunderbar aromatisch und unglaublich saftig, mit kleinen Latexpartikeln. Es schmeckt ähnlich wie Pflaume. Jede Frucht enthält außerdem sechs bis sechzehn dünne, flache Samen.
Vorkommen
Der natürliche Lebensraum der Carissa macrocarpa sind die Küstenregionen Südafrikas. Diese Pflanze wird jedoch in fast ganz Afrika angebaut. Darüber hinaus findet man dichte Bestände in Indien, auf den Philippinen, den Bahamas und Hawaii.
Verwendung
Die Carissa macrocarpa ist sehr reich an Ascorbinsäure, B-Vitaminen und vielen wertvollen Spurenelementen. Die attraktiven Früchte werden oft frisch verzehrt, wobei es empfohlen wird, sie zu schälen. Sie werden auch zur Herstellung von Marmeladen, Konfitüren, Sirupen, Gelees und Puddings verwendet. Carissa macrocarpa wird auch häufig Eiscreme, Soßen oder Obstsalaten beigefügt. Da diese Frucht sehr schnell verdirbt und lange Transportwege nicht verträgt, ist sie in Russland praktisch unbekannt. In ihren natürlichen Lebensräumen werden reife Carissa macrocarpa-Früchte von Insekten und Vögeln aller Art gerne gefressen.
Carissa macrocarpa wird nicht nur wegen ihrer Früchte angebaut — die zahlreichen V-förmigen Stacheln an ihren Zweigen machen sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Schutzpflanzungen.
Kontraindikationen: Der Verzehr von Carissa macrocarpa kann allergische Reaktionen hervorrufen, und ihre grünen Früchte und Blätter sind giftig. Gehen Sie also kein Risiko ein.
Anbau und Pflege
Die großfruchtige Carissa ist sehr thermophil — diese Eigenschaft ermöglicht es ihr, nur in den subtropischen und tropischen Zonen zu wachsen. Sinkt das Thermometer unter minus drei Grad, stirbt die farbenfrohe Pflanze mit Sicherheit. Und auch auf stehende Feuchtigkeit reagiert es äußerst negativ.
Die großfruchtige Carissa wächst besonders gut auf felsigen und sandigen Böden. Sie verträgt einen hohen Salzgehalt des Bodens sehr gut und ist außerdem sehr dürre- und windresistent.
Sowohl in der Natur als auch in der Kultur vermehrt sich diese Pflanze hauptsächlich durch Pfropfen; Darüber hinaus kann es sich unter natürlichen Bedingungen auch durch Stecklinge vermehren. Großfruchtige Carissa kann auch durch Samen vermehrt werden, allerdings dauert die Keimung etwa zwei Wochen. Die Sämlinge dieser Kultur wachsen zunächst äußerst langsam, doch im zweiten Jahr erfreuen sie sich an ihrem „explosiven“ Wachstum und im dritten Jahr trägt die großfrüchtige Carissa bereits in voller Kraft Früchte. Die Blüte und Fruchtbildung kann übrigens das ganze Jahr über beobachtet werden, obwohl ihr Höhepunkt immer in den Sommermonaten liegt.
CARISSA ODER ZIMMERPFLWAU.
Carissa großfrüchtige Carissa


