Kiwi

Kiwi (lat. Actinidia chinensis) ist eine in China beheimatete Obstpflanze, weshalb Kiwi oft auch „chinesische Stachelbeere“ genannt wird.
Beschreibung
Kiwi ist eine baumartige Rebe von ziemlich großer Größe. Kiwis sind zottige Beeren mit saftig grünem Fruchtfleisch. Etwas seltener findet man Früchte mit gelbem Fruchtfleisch (das sind die Früchte der Kiwi-Sorte Gold). Und ihre Haut ist immer mit winzigen Härchen bedeckt. Das durchschnittliche Gewicht der Frucht beträgt etwa fünfundsiebzig Gramm, und große Exemplare wiegen oft einhundert Gramm. Der Geschmack von Kiwi wurde als eine Kombination aus Ananas, Kirsche, Apfel, Melone, Banane, Erdbeere und Stachelbeere beschrieben.
Derzeit gibt es etwa fünfzig Kiwi-Sorten, aber nur wenige davon werden wegen ihrer essbaren Früchte angebaut.
Den Namen „Kiwi“ erhielten die behaarten Früchte aufgrund der Ähnlichkeit ihrer Form mit dem Körper des gleichnamigen Vogels (auch Kiwi). Und in Neuseeland sind diese Früchte, genau wie der lustige Vogel, der nicht fliegen kann, zum Symbol dieses Landes geworden.
Wo wächst es
Kiwi wird in vielen Ländern der Welt angebaut — diese Früchte werden wegen ihres hervorragenden Geschmacks und Nährwerts sehr geschätzt. Und die Hauptlieferanten dieser Frucht sind derzeit Neuseeland und das sonnige Italien.
Bewerbung
Kiwis werden nicht nur frisch gegessen, sondern häufig zu Salaten oder Desserts hinzugefügt und auch zu Gelee und Marmelade verarbeitet oder zu Marmelade verarbeitet. Aus Kiwi lässt sich auch eine hervorragende Kuchenfüllung herstellen.
Kiwis sind sehr reich an Kalium — daher können wir sie zum Verzehr bei Jodmangel und bei einigen Arten von Bluthochdruck empfehlen (sie tragen hervorragend zur Normalisierung des Blutdrucks bei). Darüber hinaus tragen sie dazu bei, das Risiko für die Entstehung von Krebs und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zu minimieren, das Thromboserisiko zu senken und sind mit der Fähigkeit zur Fettverbrennung ausgestattet.
Kiwi ist eine kalorienarme und diätetische Frucht — 100 g Produkt enthalten nur 48 kcal. Eine Kiwi kann übrigens drei Tomaten oder eine große Orange ersetzen. 100 Gramm dieser wunderbaren Frucht enthalten etwa 360 mg Vitamin C — für Erwachsene ist das das Vierfache der Tagesdosis. Nach der bekannten schwarzen Johannisbeere nehmen diese Früchte hinsichtlich des Vitamin-C-Gehalts den ehrenvollen zweiten Platz ein, und die Menge dieses Vitamins nimmt in den Früchten auch während der Lagerung nicht ab. Diese Eigenschaft der Kiwi hilft, Erkältungen aller Art vorzubeugen und die Schutzfunktionen des Körpers zu stärken.
Um Magenbeschwerden und Sodbrennen zu vermeiden, reicht es aus, nach dem Mittagessen eine einzige Kiwi zu essen.
Kiwischale, die viel mehr Antioxidantien enthält als ihr Fruchtfleisch, zeichnet sich durch ausgeprägte antiseptische Eigenschaften aus. Allerdings ist von der Anwendung bei besonders empfindlicher Mundschleimhaut abzuraten.
Seit vielen Jahrhunderten wird Kiwi in der traditionellen chinesischen Medizin aktiv verwendet. Diese Früchte werden dort zur Vorbeugung rheumatischer Beschwerden, zur Verringerung der Nervosität, zur schnellen Verbesserung der Verdauung, zur Vorbeugung der Bildung von Nierensteinen und auch zur Vorbeugung vorzeitiger Ergrauung der Haare verwendet.
Kiwi wird auch in der Kosmetik verwendet — besonders häufig kommt diese Frucht in Masken zur Pflege, Verjüngung, Befeuchtung und Reinigung der Haut vor. Es ist durchaus möglich, solche Masken zu Hause herzustellen. Kiwi wird auch oft als Peelingmittel verwendet — diese Früchte enthalten eine beeindruckende Menge an Fruchtsäuren.
Kiwi in der Kosmetik stärkt und tonisiert die Haut perfekt, hellt sie leicht auf und gleicht ihren Ton aus. Die zottelige Frucht enthält außerdem natürliches Kollagen, das in der Kosmetik einen hohen Stellenwert hat. Und der regelmäßige Verzehr dieser nahrhaften Früchte regt auch die Kollagenproduktion perfekt an.



