Klee

Klee (lat. Trifolium) ist eine einjährige oder mehrjährige Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchte. Unter natürlichen Bedingungen wächst Klee in Asien, Europa, Australien, Nordamerika und einigen Regionen Afrikas.
Derzeit gibt es etwa 250 Arten.
Pflanzeneigenschaften
Klee ist eine 30–100 cm hohe krautige Pflanze mit einem holzigen Rhizom. Das Wurzelsystem ist pfahlwurzelig und stark verzweigt. Die Triebe wachsen in Büscheln. Der Stiel ist aufrecht, kurz weichhaarig. Die Blätter sind dreiblättrig, handförmig oder vierblättrig, haben eine elliptische Form und befinden sich auf langen Blattstielen. Nebenblätter verwachsen, häutig.
Die Blüten sind klein, in kopfförmigen Blütenständen gesammelt und können eine große Farbvielfalt haben, am häufigsten sind sie jedoch tiefrosa oder weiß. Der Eierstock ist kurz und enthält 2-6 Eizellen. Die Frucht ist eine einkernige Bohne. Die Samen sind kugelförmig oder leicht länglich. Nur Bienen und Hummeln bestäuben Klee; Dies ist ein charakteristisches Merkmal dieser Wunderpflanze.
Wachstumsbedingungen
Klee ist eine unprätentiöse Pflanze und erfordert keine besonderen Wachstumsbedingungen. Gut geeignet für mäßig feuchte, gut durchlässige und leicht saure Böden mit tiefem Grundwasser. Bevorzugt offene, sonnige Standorte, einige Sorten vertragen leicht Schatten. Die besten Vorläufer des Klees sind Getreide.
Fortpflanzung und Pflanzung
Klee wird durch Samen vermehrt, erfahrene Agronomen empfehlen jedoch, die Pflanze aus Samen zu züchten, die in speziellen Gartencentern und Geschäften gekauft werden. Dieser Ansatz ist produktiver. Klee wird sofort in offene, unkrautfreie Erde gesät, da die Kultur im ersten Lebensjahr sehr anfällig ist.
Die Aussaat von Klee für den Rasen erfolgt nur in Mischung mit anderen Ziergräsern. Im Herbst wird die Fläche für den Pflanzenanbau vorbereitet, der Boden 27-30 cm tief umgegraben, verrotteter Humus und Mineraldünger hinzugefügt. Im Frühjahr werden die Dämme gelockert und erst danach mit der Aussaat begonnen.
Pflege
Klee erfordert keine besondere Pflege. Es reagiert gut auf die Düngung mit organischen Düngemitteln, Phosphor-Kalium- und Bor-Düngemitteln. Einige Kleearten neigen zu aggressivem Wachstum und erfordern daher eine regelmäßige Ausdünnung. Auch für Pflanzen ist das Gießen wichtig, allerdings reagieren manche Kleearten empfindlich auf Überwässerung.
Anwendung
Klee ist eine sehr dekorative Pflanze. Die Samen kultivierter Arten werden in Rasenmischungen verwendet. Selbst nach dem Mähen treibt die Pflanze neue Blüten und erfreut ihre Besitzer mit einer üppigen Blütenpracht. Bergklee-Sorten eignen sich ideal für Steingärten und bilden selbst zwischen großen Steinen einen prächtigen Grasteppich.
Klee findet breite Anwendung in der Volksmedizin. Seine wohltuenden Eigenschaften sind seit der Antike bekannt. Er wird auch als Futterpflanze genutzt. Getrocknete Blütenköpfe, junge Blätter und Stängel werden häufig zum Kochen, Würzen von Suppen und Zubereiten von Salaten verwendet. Getrocknete, zerstoßene Pflanzenteile werden manchmal Brot und anderen Backwaren beigemischt und verleihen ihnen ein besonderes Aroma. Klee ist zudem eine gute Alternative zu schwarzem und grünem Tee. https://www.youtube.com/watch?v=aKN5YK3PxFc Bergklee-Sorten eignen sich ideal für Steingärten und bilden selbst zwischen großen Steinen einen prächtigen Grasteppich.
Klee wird in der Volksmedizin häufig verwendet. Seine wohltuenden Eigenschaften sind seit der Antike bekannt. Er dient auch als Futterpflanze. Getrocknete Blütenköpfe, junge Blätter und Stängel werden oft zum Kochen, Würzen von Suppen und Zubereiten von Salaten verwendet. Getrocknete, zerstoßene Pflanzenteile werden manchmal Brot und anderen Backwaren beigemischt und verleihen ihnen ein besonderes Aroma. Klee ist auch eine gute Alternative zu schwarzem und grünem Tee. https://www.youtube.com/watch?v=aKN5YK3PxFc


