Fatsia

Fatsia (lat. Fatsia) ist ein unglaublich spektakulärer immergrüner Baum, der ein prominenter Vertreter der Familie der Araliaceae ist.
Beschreibung
Fatsia ist ein luxuriöser, immergrüner, laubabwerfender Zierbaum. Und es kann getrost als schnell wachsende Pflanze eingestuft werden — selbst in Innenräumen kann es schnell eine Höhe von bis zu eineinhalb Metern erreichen. Und unter natürlichen Bedingungen kann die Höhe dieser luxuriösen Sträucher bis zu sechs Meter erreichen.
Der Durchmesser der großen handförmigen Blätter von Fatsia erreicht oft dreißig Zentimeter. Diese ahornähnlichen, glänzenden Blätter sind in satten Grüntönen bemalt (man sieht nur selten bunte Fatsias — sie sind auch sehr schön). Die jungen Blätter dieser Pflanze sind übrigens immer ganz — die Teilung in charakteristische Lappen, die ihr eine erstaunliche dekorative Wirkung verleihen, erfolgt erst nach einiger Zeit.
Zu Hause blüht Fatsia sehr selten. Seine kleinen gelblich-grünlichen oder weißen Blüten bilden hübsche schirmförmige Blütenstände. Am Ende der Blüte produziert die Pflanze Früchte, die wie Beeren aussehen und sich durch eine dunkelblaue, fast schwarze Tönung auszeichnen.
Wo wächst es
Japan gilt als Geburtsort der Fatsia, daher kommt diese Pflanze hierzulande besonders häufig vor. Auf der Insel Taiwan wachsen viele solcher Bäume.
Nutzung
Fatsia, das eine außergewöhnlich positive Energie besitzt, wird seit mehr als zwei Jahrhunderten angebaut. Diese erstaunliche Pflanze hat viele nützliche Eigenschaften — sie trägt nicht nur perfekt zur Optimierung verschiedener physiologischer Funktionen des menschlichen Körpers bei, sondern verbessert auch die Luft um sie herum erheblich und fördert sogar die Schallabsorption! Auch Fatsias Fähigkeiten sind bekannt, wie zum Beispiel die Fähigkeit, die Luft zu befeuchten, gesunde Elektrostatik zu erzeugen und selbst mit den stärksten Kopfschmerzen fertig zu werden!
Wachsen und pflegen
Fatsia ist schattentolerant und verträgt direktes Sonnenlicht überhaupt nicht. Aber es kann ganz sicher unter künstlichem Licht gezüchtet werden! Am wohlsten fühlt es sich in einer Erdmischung aus Torf- und Humuserde in Kombination mit Sand (Verhältnis 2:1:1). Für den Anbau dieser Schönheit eignen sich auch universelle Fertigerdemischungen. Das Wichtigste ist, diesem grünen Haustier eine ausreichende Drainage zu bieten, da es sonst leicht seine Blätter abwerfen kann. Darüber hinaus kann Fatsia durch zu starke Staunässe oder Austrocknung sowie durch plötzliche Temperaturschwankungen ihre Blätter abwerfen. Und gelbliche oder hellbraune getrocknete Flecken auf den Blättern weisen auf einen Sonnenbrand hin.
Fatsia sollte ausschließlich in breite Töpfe gepflanzt werden. Ausgewachsene Exemplare werden in der Regel alle zwei bis drei Jahre umgepflanzt, wobei der nächste Topf noch breiter sein sollte als der vorherige. Jungpflanzen werden jährlich neu gepflanzt.
Fatsia sollte mäßig gegossen werden (einmal alle drei bis vier Tage), da überschüssige Feuchtigkeit ihr irreparablen Schaden zufügen kann. Es wird empfohlen, es von Zeit zu Zeit aufzusprühen. Während der aktiven Vegetationsperiode ist es außerdem notwendig, die Pflanze ein- oder zweimal im Monat zu füttern (kombinierte Düngemittel wären für diese Zwecke eine ideale Option).
Fatsia erfordert einen häufigen Schnitt, dessen Hauptaufgabe lediglich die Bildung der Krone und die Regulierung eines schnellen vertikalen Wachstums ist. Und im Winter sollte die Pflanze bei einer Temperatur von nicht mehr als dreizehn Grad (im extremsten Fall fünfzehn Grad) gehalten werden.
Fatsia fühlt sich in tropischem Klima wohl und verträgt leichte Fröste. Diese Pflanze wird sowohl durch apikale Stecklinge als auch durch frisch gesammelte Samen vermehrt.


