Agave

Agave ist eine Pflanzengattung, die zur Unterfamilie der Agaven gehört. In dieser Gattung gibt es mehr als dreihundert verschiedene Arten.
In freier Wildbahn wachsen diese Pflanzen hauptsächlich in Mittelamerika, insbesondere in Mexiko.
Nach der Entdeckung der Neuen Welt wurden Agaven in Europa bekannt. Sehr häufig werden grobe Stoffe, Seile und Seile aus Agaven hergestellt: Zur Herstellung werden Naturfasern verwendet, die aus den Blättern der Agaven-Sisal-Pflanze gewonnen werden. Aus den Abfällen dieser Pflanze wird Geschenkpapier sowie ein starkes Getränk namens Pulque hergestellt: Es wird aus dem zuckerhaltigen Saft der dunkelgrünen Agave hergestellt und die Stärke des Getränks beträgt etwa 6 bis 18 Grad. Aus blauen Agaven wird übrigens auch der weltberühmte Tequila hergestellt: Dafür wird der Kern dieser Pflanze verwendet, und die klassische Stärke von Tequila liegt bei fünfundfünfzig Grad.
Natürlich werden zu Hause auch ganz andere Agavenarten verwendet: Amerikanische Agave, zurückgezogene Agave, Königin-Victoria-Agave und auch Fadenagave. Agave filamentosa kann übrigens als eine der beliebtesten Zimmerpflanzen dieser Familie bezeichnet werden. Diese Pflanze wird sehr schmale Blätter haben, die in matten Grüntönen gefärbt sind und durch einen weißen Rand ergänzt werden. Diese Blätter sind deutlich nach oben gehoben. Jedes Blatt hat einen Dorn und an den Rändern befinden sich trockene Fasern, denen diese Art ihren Namen verdankt.
In Innenräumen blühen Agaven sehr selten; In der Natur geschieht dies einmal im Leben, woraufhin die Pflanze nach einiger Zeit abstirbt.
Agavenanbau
Natürlich können wir mit Sicherheit sagen, dass Agaven keine übermäßig lange und problematische Pflege erfordern. Das stimmt zwar, allerdings müssen Sie dennoch einige spezifische Regeln beachten. In der Heimat dieser Pflanze scheint die Sonne immer hell, daher müssen Agaven zu Hause ständig direktem Sonnenlicht ausgesetzt sein. Zudem sollte solch helles Licht nicht durch leichte Schattierung ergänzt werden.
Agaven haben ein Verlangen nach frischer Luft, was auch auf ihre Heimat und die natürlichen Bedingungen zurückzuführen ist. Der Raum, in dem sich die Agave befindet, muss regelmäßig gelüftet werden. Im Sommer empfiehlt es sich, die Agave auf den Balkon oder ins Freie zu bringen, wo ständiger Kontakt mit frischer Luft besteht.
Agaven mögen Regen nicht besonders, daher sollten sie nicht besprüht werden. Staunässe vertragen sie ebenfalls nicht. Agaven benötigen daher mäßiges Gießen und eine gute Drainage. Gießen Sie erst, wenn die Erde vollständig ausgetrocknet ist. Reduzieren Sie die Wassergaben im Winter.
Agaven benötigen im Sommer moderate Temperaturen, im Winter hingegen etwa acht bis zwölf Grad Celsius. Düngen ist im Winter nicht notwendig. Während des restlichen Jahres sollten mineralische Dünger mit sehr geringem Stickstoffgehalt verwendet werden. Düngen Sie sparsam, etwa alle zwei bis drei Wochen. Zu viel Dünger kann der Pflanze schaden, daher ist äußerste Vorsicht geboten.
Beim Einpflanzen ist es wichtig, dass der Wurzelhals über der Erde liegt. Geben Sie Sand um den Wurzelhals, um Fäulnis bei kühlem Wetter zu vermeiden. Ausgewachsene Pflanzen sollten etwa alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Junge Agaven benötigen jährliches Umtopfen. Gekaufte Blumenerde eignet sich für Sukkulenten, aber Sie können sie auch selbst mischen: Vermengen Sie gleiche Teile Rasensoden, Sand und Torf. Sie können auch etwas Ziegelbruch hinzufügen.
Ungewöhnliche Pflanzen. Wie Agaven blühen. Gartenwelt-Website




