Tsabr

Tsabr (lat. Opuntia ficus-indica) ist eine Pflanze, die wegen ihrer essbaren Früchte angebaut wird und zur Familie der Kakteen gehört. In der Wissenschaft wird diese Kulturpflanze Indische Opuntia genannt, und im Volksmund wird sie Tsabr, Indische Feige oder Feige sowie Feigenkaktus genannt.
Beschreibung
Der Zar ist mit saftigen, abgeflachten Stielen ausgestattet, die dicht mit Stacheln bedeckt sind und sich durch eine ovale Form auszeichnen. Die verzweigten Stängel bilden bizarre Büsche, deren Höhe oft zwei bis vier Meter erreicht. Und die Tsabra hat überhaupt keine Blätter. Da es sich bei dieser Pflanze um eine Sukkulente handelt, verträgt sie selbst die trockensten Bedingungen problemlos. Es stimmt, dass Tsabra nur bei mäßiger Bewässerung eine gute Ernte bringt.
Die Bildung gelber Tsabra-Blüten erfolgt ausschließlich in den oberen Teilen der Stängel. Die Früchte sind birnenförmig und können entweder rot, gelb oder grün gefärbt sein. Jede Frucht ist reichlich mit Stacheln besetzt und erreicht eine Länge von fünf bis siebeneinhalb Zentimetern. Und in ihnen befindet sich ein süßliches, durchscheinendes Fruchtfleisch, in dem sich ziemlich große Samen befinden.
Wo wächst es
Die Heimat der Tsabra ist Mexiko. Und mittlerweile wird diese Kulturpflanze auch in Madagaskar, Eritrea, Äthiopien, Ägypten, Indien, Chile, Israel, Brasilien und einer Reihe von Mittelmeerländern angebaut. Tsabra kommt übrigens auch in freier Wildbahn an der Südküste der Krim vor.
Bewerbung
Es werden von Dornen geschälte Tsabra-Früchte gegessen — sie schmecken sowohl frisch als auch verarbeitet gleichermaßen gut. Tsabra macht übrigens unglaublich leckere Marmelade. Und in Mexiko werden sowohl reife Früchte (meistens getrocknet) als auch unreife Früchte mit gleichem Erfolg verwendet — solche Früchte werden entweder getrocknet oder gekocht. Die getrockneten unreifen Früchte werden von Mexikanern häufig als ausgezeichnetes Gewürz für Fleisch verwendet. Und in Mexiko isst man die fleischigen Stängel der Tsabra, obwohl sie nicht mehr als Obst, sondern als Gemüse verwendet werden. Die Platten junger Stängel werden auch in Nordafrika gegessen — sie werden entweder gekocht oder gebacken. Darüber hinaus werden die Stängel dieser Kulturpflanze aktiv an Nutztiere verfüttert.
Tsabr ist ein kalorienarmes Produkt. Diese Funktion ermöglicht den aktiven Einsatz in der diätetischen Ernährung.
Das in Zitrusfrüchten enthaltene Kalzium wirkt sich positiv auf Knochen, Nägel und Haare aus. Phosphor ist essenziell für den Aufbau von Muskel- und Knochengewebe, und Ascorbinsäure stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und das Immunsystem. Regelmäßiger Verzehr dieser Frucht kann die Nieren- und Leberfunktion deutlich verbessern.
Zitrusfrüchte finden auch in der Volksmedizin breite Anwendung. Nicht nur die Frucht selbst, sondern auch andere Pflanzenteile werden verwendet. So werden beispielsweise zerstoßene, getrocknete Blüten traditionell zur Behandlung von Masern eingesetzt.
Die Verwendungsmöglichkeiten von Zitrusfrüchten sind damit aber noch nicht erschöpft — sie eignen sich auch zur Gestaltung üppiger Hecken. Der Extrakt aus ihren Stängeln wird als lipolytisches Mittel verwendet.
Wie schält man Zitrusfrüchte?
Zum Schälen dieser ungewöhnlichen Frucht empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen und Messer und Gabel zu verwenden. Schneiden Sie zunächst die Kappen der Zitrusfrucht ab, ritzen Sie sie dann mit einem Messer in der Mitte ein und ziehen Sie die Schale anschließend mit einer Gabel ab. So lässt sich das saftige Fruchtfleisch leicht lösen.
Wenn die Stacheln der Zarenfrucht in Ihrer Haut stecken bleiben, können Sie versuchen, sie mit einem Pflaster oder Klebeband zu entfernen. Es kann jedoch vorkommen, dass einige Stacheln stecken bleiben.
Gegenanzeigen und Risiken
Die Zarenfrucht kann nur bei individueller Unverträglichkeit Beschwerden verursachen. Außerdem wird vom übermäßigen Verzehr abgeraten, da er verschiedene Verdauungsprobleme hervorrufen kann.



