Jujube

Jujube Jujube

Jujube (lat. Ziziphus jujuba) ist eine Obstpflanze aus der Familie der Kreuzdorngewächse.

Beschreibung

Jujube ist eine sommergrüne Strauchpflanze oder ein kleiner Baum (unter besonders günstigen Bedingungen wird er zu einem Baum), dessen Höhe zwischen fünf und zehn Metern liegt. Jeder Baum ist mit ziemlich dicker Rinde bedeckt und seine Äste sind dicht mit scharfen Dornen übersät.

Die einfachen, ganzen Blätter der Jujube haben eine elliptische Form und sind mit kurzen Blattstielen an den Zweigen befestigt.

Die Blüte und Fruchtbildung dieser Kultur erfolgt von Juni bis Oktober. Die grünlich-weißlichen Blüten der Jujube sind sehr unscheinbar und eher klein.

Jujubefrüchte sehen aus wie saftige Steinfrüchte. Sie sind glatt und sehr fleischig und ihre Form kann entweder ellipsoid, ausgeprägt eiförmig oder kugelförmig sein. Unreife Früchte sind blassgelb gefärbt und nehmen mit zunehmender Reife eine satte rötlich-bräunliche Farbe an. In Kulturformen können Steinfrüchte jedoch völlig unterschiedliche Farben und Formen haben, die von der Sorte bestimmt werden.

Das Fruchtfleisch von Steinfrüchten ist sehr nährstoffreich, unglaublich süß und unheimlich lecker, aber auch ihr Geschmack kann beliebig vielfältig sein, denn er hängt maßgeblich von der Sorte ab. Der Nährwert dieser Beeren kann einfach nicht hoch genug eingeschätzt werden!

Wo wächst es

In Russland tauchte diese Kultur erstmals zur Zeit von Peter I. auf — in jenen fernen Zeiten wurde sie „Französische Brustbeere“ genannt. Die Geschichte der Domestizierung dieses Baumes reicht jedoch mehrere tausend Jahre zurück — schon in vorbiblischer Zeit erfreute er sich bei südasiatischen und ostasiatischen Völkern großer Beliebtheit. Schon lange vor unserer Zeitrechnung begann man mit dem Anbau im Mittelmeerraum — bis heute wird dort Jujube angebaut.

Heutzutage wird Jujube in einigen zentralasiatischen Ländern sowie in Japan und im fernen Australien angebaut. Und in Russland ist diese Kultur im Kaukasus zu sehen. Insgesamt gibt es weltweit etwa vierhundert Jujube-Sorten.

Bemerkenswert ist, dass Jujube immer noch in freier Wildbahn zu sehen ist — in der Regel wächst sie bevorzugt an sonnigen, trockenen Hängen von Bergen und Hügeln.

Bewerbung

Diese Früchte werden am häufigsten frisch verzehrt, zur besseren Konservierung werden sie jedoch häufig getrocknet.

Jujube ist eine wertvolle Heilpflanze, da ausnahmslos alle ihre Teile für medizinische Zwecke verwendet werden können. Die von den Wurzeln entfernte Rinde sowie Blätter und Samen mit Früchten werden in der chinesischen Volksmedizin aktiv eingesetzt — dies liegt an ihrer starken harntreibenden und blutdrucksenkenden sowie einer ausgeprägten tonisierenden und hervorragenden beruhigenden Wirkung. Und Jujubesamen sind ein hervorragendes Stärkungsmittel für den gesamten Magen-Darm-Trakt. Die von den Wurzeln entfernte Rinde hilft gut bei Durchfall.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde Jujube für die Herstellung verschiedener Nahrungsergänzungsmittel verwendet, da sie sehr reich an nützlichen Substanzen aller Art ist und zwanzigmal mehr Vitamin C enthält als Zitrone.

Diese Früchte enthalten auch viele Carotinoide — aus ihnen synthetisiert der menschliche Körper Vitamin A, das für die Erhaltung der Gesundheit und Schönheit von Nägeln, Haaren und Haut unerlässlich ist. Auch für werdende oder stillende Mütter sind diese Früchte sehr nützlich.

Bemerkenswert ist, dass Jujubeblätter eine spezielle betäubende Substanz enthalten — wenn man sie kaut, blockiert diese Substanz die Wahrnehmung von zwei Geschmacksrichtungen gleichzeitig: süß und bitter. Selbst wenn Sie zu diesem Zeitpunkt ein großes Stück Zucker in den Mund nehmen, wird sein Geschmack genau dem Geschmack von Kreide ähneln. Gleichzeitig bleibt das Gefühl von salzigen und sauren Geschmacksrichtungen vollständig erhalten, das heißt, süße Ananas oder duftende Erdbeeren können in einem solchen Moment durchaus an eingelegte Gurken erinnern.

Kontraindikationen

Jujube kann manchmal allergische Reaktionen hervorrufen, daher sollte sich jeder, der es essen möchte, an der individuellen Unverträglichkeit orientieren.

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