Azalee

Azalee Azalee

Azaleen gehören zur Familie der Heidekrautgewächse. Diese Pflanze wächst in den Bergwäldern der Nordhalbkugel. Azaleen werden manchmal als Rhododendronarten bezeichnet, die für die Zimmerkultur angepasst wurden.

In der Natur sind Azaleen immergrüne und laubabwerfende Sträucher oder kleine Bäume.

Azaleen werden fast überall als Zimmerpflanzen verwendet. Das Geheimnis liegt nicht nur in der atemberaubenden Schönheit der Pflanze, sondern auch in der Tatsache, dass sie im Winter blühen, wenn fast alle anderen Pflanzen ruhen. Deshalb sind Azaleen bei vielen Gärtnern so beliebt.

Zwei Azaleenarten werden am häufigsten in Innenräumen kultiviert: die Indische Azalee und die Japanische Azalee. Erstere ist auch als Sims-Rhododendron bekannt, letztere als Stumpfblättriger Rhododendron.

Die Indische Azalee ist ein kleiner, immergrüner Strauch, der bis zu fünfzig Zentimeter hoch werden kann. Die jungen Triebe dieser Pflanze sind behaart, und die Blätter selbst sind sehr klein, mit dunkelgrüner Oberseite und hellgrüner Unterseite, die mit rötlichen Härchen bedeckt ist. Die Blüten stehen in Dolden, die entweder gefüllt oder einfach sein können. Die Farbe dieser Pflanze reicht von Weiß bis zu einem leuchtenden, satten Rot. Manchmal findet man sogar zweifarbige Blüten: zum Beispiel weiß mit rosa Zentrum, gesprenkelt oder mit einem andersfarbigen Rand.

Die Japanische Azalee hingegen wird viel seltener in Innenräumen kultiviert. Auch diese Pflanze ist ein niedriger Strauch mit kleinen, glänzenden Blättern von etwa drei bis fünf Zentimetern Länge. Sie blüht üppig mit kleinen Blüten in verschiedenen Farben. Nach der Blüte kann diese Pflanze ins Freie gepflanzt werden. Diese Azalee ist recht frosthart und verträgt Temperaturen bis z u-20 Grad Celsius. Die Pflege im Freien erfordert jedoch spezifische Kenntnisse und ständige Aufmerksamkeit.

Azaleenpflege

Diese Pflanze kann durchaus als recht anspruchsvoll gelten. Deshalb sieht eine frisch gekaufte Topfpflanze manchmal schon nach wenigen Wochen nicht mehr so ​​schön aus. Blätter können abfallen, und die Pflanze selbst ist dann völlig blattlos und wirkt sehr kümmerlich. Unter den richtigen Bedingungen kann diese Pflanze jedoch lange wachsen.

Azaleen brauchen Kühle: Die Temperatur sollte nicht höher als achtzehn Grad Celsius sein. In diesem Fall beträgt die optimale Temperatur 10-15 Grad. Bis zu fünf Grad Celsius kann die Azalee sogar auf einem verglasten Balkon gehalten werden. Sobald das Thermometer jedoch unter Null fällt, wird die Azalee ins Haus gebracht. Sehr oft legen Gärtner Eisstücke um die Ränder des Azaleentopfs, gießen die Pflanze ständig mit kaltem Wasser und besprühen sie regelmäßig. Sehr trockene und warme Bedingungen sind für diese Pflanze kontraindiziert.

Wie bereits klar ist, benötigen Azaleen eine intensive Bewässerung. Allerdings sollte die Erde im Topf nicht nass, sondern nur feucht sein. Wenn die Temperatur recht niedrig ist, kann die Bewässerung reduziert und das Sprühen ganz eingestellt werden. Bei erhöhten Temperaturen sollten Sie hier genau umgekehrt vorgehen. Trockener Boden sollte angefeuchtet werden; Dies geschieht wie folgt: Der Topf mit der Pflanze wird in einen Behälter mit Wasser abgesenkt. Dieser Vorgang sollte maximal vier Stunden dauern.

Zur Bewässerung empfiehlt sich die Verwendung von Regen-, Schmelz- oder destilliertem Wasser. Es empfiehlt sich, das Leitungswasser zunächst einige Zeit im Behälter aufzubewahren, die optimale Lösung besteht darin, es abzukochen. Die Pflanze benötigt helles Licht, direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch auf keinen Fall zugelassen werden.

AZALEE oder RHODODENDRON | So pflegen Sie es nach dem Kauf

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