Die Japanische Mispel (Eriobotrya japonica)


Die Japanische Mispel (Eriobotrya japonica) ist eine Fruchtpflanze, die sich hervorragend zur Honiggewinnung im Herbst eignet und zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Weitere Namen sind Shesek (Shasik), Japanische Mispel, Japanische Eriobotrya und Nispero.

Die Japanische Mispel ist eine Zierpflanze, die bis zu acht Meter hoch werden kann. Ihre Triebe und Blütenstände sind rötlich-grau gefärbt — diese Färbung entsteht durch eine dichte, filzartige Behaarung. Die ovalen, festen Blätter der Mispel erreichen eine Breite von sieben bis acht Zentimetern und eine Länge von 25 Zentimetern. Sie können sitzend sein oder kurze Blattstiele haben. Jedes Blatt ist auf der Unterseite behaart, und alle Blättchen weisen auf der Oberseite einen auffälligen Glanz auf. Die Blüten der Japanischen Mispel haben einen Durchmesser von ein bis zwei Zentimetern und bilden anmutige, aufrechte Rispen nahe den Triebspitzen. Jede Blüte hat fünf gelbliche oder weiße Blütenblätter, und ihre Blütenpracht ist nur im September oder Oktober zu bewundern. In gemäßigten Klimazonen blühen Mispeln traditionell im Frühling, und die reifen Früchte können im Herbst geerntet werden.

Übrigens verströmen Mispelblüten einen unglaublich angenehmen Duft, der etwas an Mandeln erinnert — eine Eigenschaft, die von wahren Parfümkennern geschätzt wird. Es ist außerdem wichtig zu wissen, dass ein zu langer Aufenthalt in der Nähe blühender Bäume starke Kopfschmerzen verursachen kann.

Im Frühling hängen an den ausgewachsenen Bäumen gelb-orange, birnenförmige Früchte, die in Büscheln wachsen, von denen jedes ein bis acht Früchte enthält. Das saftige Fruchtfleisch enthält ein bis fünf relativ große Kerne, die einen beträchtlichen Teil des Gesamtvolumens ausmachen. Das Fruchtfleisch kann orange, gelb oder weiß sein. Mispeln sind sehr schmackhaft, süß-säuerlich und erinnern etwas an Kirschen oder saftige Birnen. Chemisch gesehen ähneln sie jedoch Äpfeln.

Wo sie wächst

Diese Pflanze stammt aus den feuchten Subtropen Chinas und Japans, wo sie vorwiegend an malerischen Berghängen gedeiht. Die Mispel gelangte im 19. Jahrhundert nach Europa. Heute ist sie im Kaukasus (insbesondere südlich von Tuapse, wo man sie direkt an den Straßenrändern findet) und auf der Krim weit verbreitet — in diesen Regionen kann man die neue Ernte bereits im Mai genießen. Anwendung

Essbare Wollmispelfrüchte sind sehr reich an Vitamin A und Kalium, was ihnen eine ausgeprägte harntreibende Wirkung verleiht. Kalium ist am Wasser-Elektrolyt-Gleichgewicht beteiligt und trägt dazu bei, überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper zu entfernen, die Herzfrequenz zu regulieren und die Arbeit des Herzens zu erleichtern. Besonders empfehlenswert ist die Anwendung von Lokva bei Wassersucht, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck.

Lokva ist sehr reich an Pektin, was bedeutet, dass man daraus köstliche Marmelade und Gelee herstellen kann, und die daraus hergestellte Marmelade ist so dick, dass sie überhaupt nicht von Sandwiches rutscht. Aus dieser Frucht wird auch hervorragender Wein hergestellt.

Kontraindikationen

Im Allgemeinen ist Loqua recht sicher und weist daher keine ernsthaften Kontraindikationen auf. Obwohl es praktisch nicht allergen ist, kann die Möglichkeit einer individuellen Unverträglichkeit nicht ausgeschlossen werden. Die Hauptsache ist, die Blätter und Samen der Wollmispel nicht zu essen, da sie für den Menschen gefährliche Cyanidglykoside enthalten.

Wachsen und pflegen

Lokva ist sehr feuchtigkeitsliebend, aber gleichzeitig sehr frostbeständig: Sie verträgt nicht nur leichte Fröste, sondern auch einen Temperaturabfall auf minus vierzehn Grad. Sie wächst hauptsächlich in feuchten subtropischen Klimazonen, es ist jedoch durchaus möglich, sie in der gemäßigten Zone anzubauen (in Gebieten möglichst nahe an der Grenze zu den Subtropen). Lokva kann übrigens nicht nur im Freiland, sondern auch unter den normalsten Innenbedingungen angebaut werden.

Jeder Wollmispelbaum kann bis zu siebzig Kilogramm Früchte hervorbringen, und wenn die Wetterbedingungen besonders günstig sind, kann der Ertrag eines Baumes bis zu dreihundert Kilogramm betragen.

Immergrüner Baum. Eriobothria japonica oder Mispel oder Lokva oder Shsec

Lokva lokva

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