Rosenapfel

Rosenapfel rosa

Der Rosenapfel (lat. Syzygium jambos) ist eine Obstpflanze aus der Familie der Myrtaceae. Sehr oft wird sie Malabar-Pflaume genannt.

Beschreibung

Der Rosenapfel ist ein Obstbaum mit einer sehr dichten Krone, deren Höhe bis zu zwölf Meter erreichen kann.

Die ledrigen, lanzettlichen oder elliptischen Blätter dieser Kultur sind immer glänzend und in satten dunkelgrünen Tönen gefärbt. Sie werden zehn bis zweiundzwanzig Zentimeter lang und 2, 5 bis 6, 25 cm breit. Frisch erblühte Blätter haben eine angenehme rosa Farbe und verfärben sich erst nach einiger Zeit grün.

Und die Breite der cremefarbenen oder grünlich-weißen Blüten des rosa Apfels liegt im Bereich von fünf bis zehn Zentimetern.

Die Früchte dieser Kulturpflanze können rund, oval oder birnenförmig sein und haben eine durchschnittliche Länge von vier bis fünf Zentimetern. Die oberen Teile dieser attraktiven Früchte sind mit ziemlich harten grünen Bechern bedeckt. Ihre Haut ist sehr glatt und dünn, blassgelb oder weiß mit einem charakteristischen rosafarbenen Belag. Und das in der Frucht enthaltene Fruchtfleisch ist meist knusprig, süßlich und locker. Darüber hinaus verfügt sie über ein bezauberndes Rosenaroma (dieser Umstand gibt der Kultur ihren Namen). Der rosafarbene Apfel verdankt seinen attraktiven Geruch dem Ethylen — diese chemische Verbindung wird von Bäumen produziert, um verschiedene fruchtfressende Tiere (hauptsächlich Elefanten) und Vögel anzulocken, die ihn anschließend verbreiten.

In der Mitte des Fruchtfleisches befinden sich Hohlräume, in denen sich ein bis vier bräunliche Samen von 1 bis 1, 6 cm Länge befinden. Diese Samen werden nicht verdaut, nachdem sie in den Magen von Vögeln oder Tieren gelangt sind. Unter günstigen Bedingungen trägt ein rosa Apfel das ganze Jahr über Früchte, wobei der Höhepunkt der Fruchtbildung ausnahmslos erst nach drei oder vier Monaten erreicht wird.

Wo wächst es

Die Heimat der Pflanze ist Ostindien und das farbenfrohe Malaysia. Sie wird seit langem in Sri Lanka, aber auch in Indochina und auf einigen malerischen Inseln im Pazifik angebaut. Im Jahr 1762 kam diese Kultur nach Jamaika, von wo aus sie allmählich auf die Bermudas, die Bahamas und die Antillen vordrang. Der flache Teil Mittel- und Südamerikas (in Richtung von Südmexiko bis Peru) blieb nicht unbedeckt. Und in Australien und auf dem afrikanischen Kontinent (in der tropischen Zone) gilt diese Pflanze als landwirtschaftliche Nutzpflanze.

Verwendung

Diese attraktiven Früchte werden meist frisch verzehrt, da sie sehr leicht verdaulich sind und dem Körper eine Fülle an wertvollen Nährstoffen liefern. Am besten isst man sie mit Schale, da sich dort die meisten Vitamine befinden. Rosenäpfel eignen sich auch hervorragend für Fruchtsirup, Soßen, Marmeladen und Gelees.

Der hohe Feuchtigkeitsgehalt und die feinen Ballaststoffe machen Rosenäpfel zu einem ausgezeichneten Mittel gegen Verstopfung und tragen außerdem zur Normalisierung der Darmflora bei. In Malaysia und Indien gilt die Frucht als unübertroffener Durstlöscher in der Hitze. Und schon eine einzige Frucht genügt!

Darüber hinaus besitzt das Fruchtfleisch der Rosenäpfel starke antiseptische Eigenschaften und bekämpft so schnell und effektiv pathogene Pilze und Bakterien. Aus den Blättern dieser Pflanze wird Saft gewonnen, der als Gesichtslotion verwendet wird — dieses Produkt spendet Feuchtigkeit, pflegt die Haut und glättet Falten. Die Blätter finden auch in der Kosmetik und Parfümerie Anwendung und liefern wertvolles ätherisches Öl. Die tanninreiche Baumrinde wird seit der Antike zum Gerben von Leder verwendet.

Gegenanzeigen

Derzeit sind keine Gegenanzeigen für den Verzehr von Rosenäpfeln bekannt. Sie können von Menschen jeden Alters und Gesundheitszustands, einschließlich Schwangeren und Stillenden, bedenkenlos verzehrt werden. Dennoch ist beim ersten Kontakt mit dieser exotischen Frucht etwas Vorsicht geboten — zunächst genügt der Verzehr einer einzigen Frucht.

Chompoo — Rosenapfel ☆☆☆

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