Jambolan

Jambolan, Jambolan

Jambolan (lat. Syzygium cumini) ist eine Obstpflanze aus der Familie der Myrtaceae. Es ist erwähnenswert, dass der Wasserapfel manchmal dasselbe genannt wird. Trotz einiger Ähnlichkeiten handelt es sich bei diesen Pflanzen jedoch immer noch um völlig unterschiedliche biologische Arten.

Beschreibung

Jambolan ist ein immergrüner, schnell wachsender Baum mit einer Höhe von bis zu dreißig Metern und einem Stammdurchmesser von bis zu neunzig Zentimetern.

Reife Jambolan-Früchte sehen aus wie dunkelviolette, fast schwarze Steinfrüchte, deren Durchmesser zwischen einem und fünf Zentimetern variiert. Unreife Steinfrüchte haben zunächst eine grüne Farbe, werden dann mit zunehmender Reife rot und erst dann schwarz. Gleichzeitig kann die Farbe des Fruchtfleisches von Jambolan-Früchten beliebig variiert werden — von Weiß bis hin zu spektakulärem leuchtendem Lila. Das überraschend saftige Fruchtfleisch riecht äußerst angenehm — sein Geruch ist recht süß. Der Geschmack des Fruchtfleisches ist meist adstringierend und leicht bitter. Jede Steinfrucht enthält entweder einen oder mehrere grüne oder braune Samen.

Alle Beeren hängen in ziemlich großen Büscheln an den Bäumen und beginnen schon bei einer leichten Brise zu bröckeln.

Wo wächst es

Jambolan ist eine Obstpflanze, die auf den Andamanen sowie in Myanmar, Sri Lanka und Indien beheimatet ist. Dort wird sie hauptsächlich angebaut. Darüber hinaus gibt es in Australien, auf den Philippinen, in Ostafrika und Indonesien sowie in der tropischen Zone Amerikas sehr anständige Jambolan-Plantagen.

Bewerbung

Die Früchte von Jambolan werden oft frisch gegessen. Sie werden auch zur Zubereitung von Sorbets, Gelees, Puddings, Kuchen, Soßen, Eiscreme, Sirup und sogar Essig verwendet. Damit die Beeren nicht mehr so ​​stark adstringierend wirken, werden sie eine Weile in leicht gesalzenem Wasser eingeweicht.

Diese interessanten Beeren sind sehr reich an Harzen, Tanninen und Pektinstoffen, die für viele kulinarische Experten wertvoll sind, nützlichen Mikroelementen sowie organischen Säuren und Vitaminen. Dzhambolan hat fixierende Eigenschaften und hilft perfekt, den Blutzuckerspiegel zu senken (und das trotz des relativ hohen Zuckergehalts in den Früchten selbst).

Für medizinische Zwecke werden nicht nur die Früchte, sondern auch die Rinde, Blätter und Samen von Jambolan verwendet. Die Beeren haben eine ausgeprägte harntreibende, verdauungsfördernde, adstringierende sowie magen- und antiskorbutische (sie enthalten viel Ascorbinsäure) Wirkung. In der Regel wird Saft aus den Früchten gepresst oder gekocht — so erhält man ein ganz einzigartiges Getränk, das bei einer vergrößerten Milz, aber auch bei Harnverhalt und äußerst unangenehmem chronischem Durchfall sehr nützlich ist. Und der verdünnte Saft wird zum Gurgeln bei Halsschmerzen verwendet.

Getrocknete, gemahlene Jambolan-Samen helfen hervorragend bei Diabetes, und aus den Blättern gepresster Saft hilft in Kombination mit Mangosaft bei der Heilung von Ruhr. Das Abkochen der Rinde hilft bei Parodontitis, Stomatitis, dyspeptischen Störungen, Bronchitis und Asthma.

Bemerkenswert ist, dass die Blätter dieser Pflanze auch gerne von Nutztieren gefressen werden — der springende Punkt ist, dass es sich um sehr nahrhafte Lebensmittel handelt.

Seit jeher wird Jambolan-Holz im Schiffbau sowie bei der Herstellung von Dekorationsgegenständen aller Art, Möbeln und einer Reihe von Musikinstrumenten verwendet. Und aus der Rinde werden hervorragende Farbstoffe, auch Lebensmittelfarbstoffe, gewonnen. Darüber hinaus ist es sehr reich an Tanninen, was es ermöglicht, es zum Gerben von Leder sowie zum Imprägnieren von Angelgeräten zu verwenden — letztere erhalten in diesem Fall eine charakteristische Tarnfarbe und stoppen den Verfall.

Kontraindikationen

Im Falle einer Verschlimmerung verschiedener Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts wird vom Verzehr von Jambolan-Beeren dringend abgeraten. Eine individuelle Unverträglichkeit kann nicht ausgeschlossen werden.

Wachsen und pflegen

Obwohl Jambolan sehr thermophil ist, kommt er in einer Höhe von bis zu zweitausend Metern über dem Meeresspiegel vor, wächst jedoch nicht mehr über dem dreißigsten Grad südlicher und nördlicher Breiten. Diese Kultur ist äußerst anfällig für reichliches Gießen und wird durch Samen vermehrt.

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