Mikrobiota

Microbiota (lat. Microbiota) ist ein Nadelstrauch aus der großen Familie der Zypressen.
Beschreibung
Mikrobiota ist ein immergrüner Strauch mit aufsteigenden oder kriechenden Zweigen. Unter günstigen Bedingungen kann ihre Höhe einen Meter überschreiten, und der Durchmesser einer bestimmten Pflanze beträgt oft mehrere Meter — in den meisten Fällen bildet die Mikrobiota einen fast durchgehenden und sehr dicken Teppich.
Die abgeflachten Zweige der Mikrobiota sind mit haltbarer brauner Rinde bedeckt und ihre dünnen Wurzeln sind stets sehr dicht verzweigt. Die schuppenartigen Nadeln der Pflanze erreichen eine Länge von zwei Millimetern und haben eine ovale Form. An schattigen Innentrieben können die Nadeln jedoch manchmal nadelförmig sein. Im Winter verfärben sich die Nadeln unter der Schneedecke fast immer braun.
Mikrobiota ist eine einhäusige Kultur. Megastrobiles (also weibliche Zapfen) erreichen eine Breite von drei Millimetern und eine Länge von sechs Millimetern und sind mit zwei (gelegentlich vier) sich öffnenden trockenen Schuppen ausgestattet. Genau das ist der Hauptunterschied zwischen der Mikrobiota und dem Wacholder. Jede Schuppe trägt in den meisten Fällen nur einen flügellosen, ovalen, bräunlichen Samen. Die Bestäubung erfolgt normalerweise am Ende des Frühlings und die Samenreife beginnt entweder am Ende des Sommers oder zu Beginn des Herbstes.
Die Mikrobiota wächst sehr langsam — bei erwachsenen Exemplaren erreicht das jährliche Triebwachstum selten fünf bis sieben Zentimeter. Aber diese Pflanze gilt zu Recht als Langleber — in der Natur kommen sogar hundert Jahre alte Exemplare vor.
Wo wächst es
Auf dem Territorium Russlands sind Mikrobiota am häufigsten sowohl in den Gebieten Chabarowsk als auch Primorski zu sehen. In der Regel wächst es in einer Höhe von dreißig bis eintausendsechshundert Metern über dem Meeresspiegel. Die Mikrobiota liebt besonders steinige und gut durchlässige Böden (hauptsächlich auf Schmerlen).
In Wäldern koexistiert die Mikrobiota perfekt mit Ayan-Fichte, Gelbahorn, Koreanischer Kiefer, Zwergzeder, Amur-Eberesche, Weißtanne und Spitzrhododendron.
Derzeit ist die Mikrobiota (mit Status 2, also als eine Art, deren Zahl zurückgeht) im Roten Buch Russlands aufgeführt.
Nutzung
Microbiota kann sich einer äußerst dekorativen Wirkung rühmen und wird daher mit gleichem Erfolg auf felsigen Hügeln, als Bodendecker, zur Raseneinfassung oder zur Verzierung von Rändern oder Böschungen eingesetzt. Darüber hinaus wurde diese Pflanze erst vor relativ kurzer Zeit in den Anbau eingeführt.
Wachsen und pflegen
Die Darmmikrobiota ist lichtliebend, gedeiht aber auch im Schatten. Sie ist recht anspruchslos, was die Bodenbeschaffenheit angeht, bevorzugt jedoch gut durchlässigen Boden. In Trockenperioden sollte sie mindestens zweimal wöchentlich gegossen werden. Staunässe verträgt diese grüne Schönheit nicht. Die Pflanze zeichnet sich zudem durch ihre beeindruckende Winterhärte aus.
Junge Darmmikrobiota-Pflanzungen sollten systematisch aufgelockert werden — zunächst auf eine Tiefe von sieben bis fünfzehn Zentimetern und anschließend auf eine Tiefe von fünfzehn Zentimetern. Unkraut sollte dabei entfernt werden.
Die Darmmikrobiota lässt sich sowohl durch Stecklinge als auch durch Samen vermehren. Die Samen reifen üblicherweise Ende August oder Anfang September. Die Samengewinnung ist jedoch äußerst schwierig (wenn nicht gar unmöglich), und die Keimung erfordert spezifische Bedingungen. Selbst unsachgemäß angewendete Stecklinge führen nicht immer zum gewünschten Ergebnis.




